UBS bleibt auf Wachstumskurs

21. Juli 2020 12:27

Zürich - Die UBS hat Vorsteuer- und Reingewinn im ersten Halbjahr 2020 im Jahresvergleich deutlich steigern können. Dabei glichen hohe Wachstumsraten im ersten einen Rückgang der Kennzahlen im zweiten Quartal mehr als aus. Zudem konnte die Bank ihre Profitabilität verbessern.

Einer Mitteilung der UBS zufolge hat die Zürcher Grossbank im ersten Semester 2020 einen Vorsteuergewinn von 3,59 Milliarden Dollar realisiert. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 9 Prozent. Der Reingewinn der UBS legte im selben Zeitraum um 12 Prozent auf knapp 2,83 Milliarden Dollar zu. Das Aufwand-Ertrag-Verhältnis konnte im Jahresvergleich um 3 Prozentpunkte auf 74,0 Prozent verbessert werden.

Nach einem starken ersten Quartal waren die Gewinne der Grossbank dabei im zweiten Quartal im Jahresvergleich gesunken. Konkret blieb der Vorsteuergewinn im zweiten Quartal mit 1,58 Milliarden Dollar um 10 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Der Reingewinn fiel mit 1,23 Milliarden Dollar um 11 Prozent geringer aus. Die UBS führt dies in der Mitteilung auf Nettowertberichtigungen für Kreditrisiken im Zuge der Corona-Pandemie zurück. Im gesamten ersten Halbjahr hatten hier insgesamt 540 Millionen Dollar abgeschrieben werden müssen.

„Die starken Ergebnisse im zweiten Quartal und das ausgezeichnete erste Halbjahr bestätigen einmal mehr die Stärke, Widerstandsfähigkeit und Diversifizierung unseres integrierten Geschäftsmodells“, wird Gruppen-CEO Sergio P. Ermotti in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge rechnet die Grossbank damit, auch im laufenden Halbjahr weitere Wertberichtigungen für Kreditverluste vornehmen zu müssen. Deren Umfang sollte jedoch „unter dem Niveau des ersten Halbjahres liegen“, schreibt die UBS. hs

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