Touristische Alpenregionen sind optimistisch

08. Oktober 2021 13:46

Pontresina GR - Teilnehmende des Branchentreffens Bündner Tourismus blicken optimistisch in die Zukunft. Erkenntnisse aus der Pandemie würden auch neue Chancen eröffnen. Es könnten neue Stammgäste gewonnen werden und der Kongresstourismus werde mehr geschätzt.

Graubünden Ferien hat zum zweiten Mal das Branchentreffen Bündner Tourismus in Pontresina organisiert, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Mit dabei waren mehr als 140 Personen aus Wirtschaft, Tourismus und Medien. Unter ihnen waren Vertreterinnen und Vertreter der Alpenregionen Wallis, Graubünden, Tirol und Südtirol.

Der Bündner Volkswirtschaftsdirektor Marcus Caduff (CVP) betonte in seiner Begrüssung, dass die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Tourismus während der Pandemie gut funktioniert habe.  Die Teilenehmenden gaben sich zuversichtlich, was die Zukunft des Tourismus im Alpenraum angeht. Die Erkenntnisse aus der Pandemie würden auch neue Chancen eröffnen.

„Jetzt haben wir die Chance auf neue Stammgäste“, sagte etwa Wolfgang Töchterle, Marketingdirektor IDM Südtirol. Damian Constantin, Direktor Valais/Wallis Promotion, prognostizierte, dass der Ganzjahrestourismus an Bedeutung gewinnen werde – „insbesondere der Sommer und der Herbst“. Auch Martin Vincenz, CEO Graubünden Ferien, teilte diese Einschätzung.

Die Anzahl der Gäste aus dem Mittleren und Nahen Osten sowie den USA nehme wieder zu. Asien hinke allerdings noch hinterher. „Wir rechnen damit, dass die Fernmärkte bis 2024 auf 80 Prozent des Niveaus von 2019 sind“, sagte Viviane Grobet, Leiterin Management Services Schweiz Tourismus.

Alois Zwinggi, Managing Director des Weltwirtschaftsforums (WEF), hat über positive Trends im Kongresstourismus berichtet. Das Interesse an Geschäftsreisen steige, „nach 18 Monaten mit Videokonferenzen wollen sich die Leute wieder persönlich treffen“, so Zwinggi. Auch laut Jürg Schmid, Präsident von Graubünden Ferien, haben „Nähe und Vertrautheit eine neue Wertigkeit erfahren“. ssp

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