Tiefere Importzölle sollen bleiben

Economiesuisse lobt die schnelle Reaktion des Bundes, was die Senkung der Importzölle auf bestimmte Futtermittel angeht. Damit zeige sich erneut der Vorteil von tieferen Handelshürden: „Die Produktion wird günstiger, Existenzen gesichert und die Versorgungssicherheit verbessert”, so economieuisse in einem Blogbeitrag. Der Abbau der Handelsschranken diene nicht nur grossen Wirtschaftsmächten, sondern ganz konkret auch Schweizer Bauern. Wenn diese Vorteile bestehen bleiben sollen, sollte der Zollabbau auf Heuimporte allerdings nicht wetterabhängig, sondern dauerhaft sein, so der Wirtschaftsverband.

Dies gelte im Prinzip für die gesamte Landesversorgung. Die Schweizer Wirtschaft sei zu klein, um alles selber herstellen zu können. Der Verband hebt unter anderem die Textilindustrie hervor. „Zum Glück konnten wir leichte Sommerkleider aus Baumwolle importieren und mussten nicht in Kleidern aus einheimischer Schafswolle herumlaufen.“ Economiesuisse weist darauf hin, dass die Textilindustrie bereits seit Jahren die Abschaffung von Zöllen auf Textilimporten fordert. Es sei zu hoffen, dass dieser Ruf möglichst bald erhört werde. ssp