Ticino Solare soll Weg in die Zukunft der Photovoltaik weisen

29. September 2022 15:19

Manno/Mendrisio TI - Die Fachhochschule der italienischen Schweiz hat die 40-jährige Geschichte von Ticino Solare dokumentiert, der ersten Photovoltaikanlage Europas, die ans Netz gegangen ist. Auf dieser Basis hat sie jetzt eine Konferenz abgehalten, die sich mit Langlebigkeit und Qualität von Solarmodulen befasst.

Die Fachhochschule der italienischen Schweiz (SUPSI) hat die internationale Publikation „Photovoltaics: made to last“ über Ticino Solare (TISO) vorgelegt. Sie zeichnet die 40-jährige Geschichte der ersten Solaranlage Europas nach. Mit Blick auf die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Photovoltaiktechnologie hat das SUPSI-Institut für angewandte Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt (IAAC) im Rahmen der noch bis zum 30. September dauernden 8. Weltkonferenz zur Energiewende durch Photovoltaik (8th World Conference on Photovoltaic Energy Conversion) in Mailand eine Diskussionsveranstaltung abgehalten. Sie befasste sich mit der Langlebigkeit und Qualität von Photovoltaikmodulen.

In einer Medienmitteilung dazu betonen SUPSI-Generaldirektor Franco Gervasoni und Roman Rudel, Direktor des IAAC, die Vorreiterrolle des TISO bei der Entwicklung der Photovoltaik im Tessin. Ausser diesen beiden nahmen an der Veranstaltung auch Mario Camani, TISO-Befürworter der ersten Stunde und ehemaliger Leiter der Abteilung Luft, Wasser und Boden des Tessiner Umweltamts, und Domenico Chianese, Begleiter des TISO-Projekts, sowie internationale Fachleute teil. Mitautor Mauro Caccivio stellte dabei die Publikation vor.

TISO ging 1982 in Canobbio-Trevano ans Netz. „Ein bahnbrechendes Beispiel für Exzellenz in der Photovoltaik“, so die SUPSI in der Mitteilung. Es erlaube einen Blick in die Vergangenheit, „um die Zukunft vorherzusagen, und zwar ausgehend von der Leistung dieser Anlage über 40 Jahre hinweg“. mm

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