The Economist wird Pionierkunde von Climeworks

23. Juni 2021 13:02

Zürich - The Economist Group hat von Climeworks Gutschriften zur Abscheidung von CO2 aus der Luft gekauft. Damit ist der Londoner Verlag das erste Medienhaus, das die Entfernung von CO2 in seine Nachhaltigkeitsstrategie aufnimmt.

The Economist Group ergänzt ihre Nachhaltigkeitsstrategie um die direkte Abscheidung von CO2 aus der Luft durch Climeworks. Im Zuge dessen hat der Londoner Buch- und Zeitungsverlag von dem Zürcher Unternehmen als erster Medienkonzern überhaupt Gutschriften zur Entfernung von CO2 gekauft, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Erst im Januar hatte der Climate Innovation Fund Fund des IT-Riesen Microsoft in den Bau einer grossen Climeworks-Anlage in Island investiert.

Climeworks hat das erste beliebig erweiterbare Modulsystem zur CO2-Abscheidung aus der Luft entwickelt. Damit erbringt die 2009 gegründete Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) den Beweis, dass diese Technologie an jedem Ort und von jedermann einsetzbar ist. Um die Kosten dafür weiter zu senken, zielt das Unternehmen auf eine starke Skalierung seiner Lösung. Die Vision von Climeworks ist es, 1 Milliarde Menschen dazu zu inspirieren, CO2 aus der Luft zu entfernen.

Die Tageszeitung „The Economist“ weise schon seit einigen Jahren immer wieder darauf hin, dass „Treibhausgase aus der Luft gewaschen werden müssen“, heisst es in der Medienmitteilung von Climeworks. „Zu sehen, dass die Meinungsführer ihren Worten Taten folgen lassen, ist ein wichtiger und inspirierender Schritt im Kampf gegen den Klimawandel“, so dessen Co-CEO und Mitgründer Christoph Gebald.

„Wir glauben“, sagt Lara Boro, CEO der The Economist Group, „dass aufkommende Technologien wie das direkte Abscheiden von CO2 aus der Luft ein wichtiger Bestandteil im Lösungsmix sein werden, um die globalen Emissionen bis 2050 auf Netto-Null zu bringen. Es liegt in unserer Natur, da auf Fortschritte zu drängen.“ mm

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