TGV Lyria stockt Angebot auf

10. Mai 2019 12:25

Bern/Paris - Per Winterfahrplan setzt TGV Lyria auf den Strecken zwischen der Schweiz und Frankreich neue Doppelstockzüge ein. Gleichzeitig werden mehr Verbindungen als bisher angeboten. Die französischen Staatsbahnen betreiben TGV Lyria gemeinsam mit den SBB.

Die zum Winterfahrplan ab 15. Dezember in Kraft tretenden Änderungen bauen das Angebot von TGV Lyria an Verbindungen zwischen der Schweiz und Frankreich deutlich aus, erläutert das schweizerisch-französische Gemeinschaftsunternehmen in einer Mitteilung. Zudem werden die 19 bestehenden älteren Züge durch 15 neue Doppelstockzüge ersetzt. Dadurch erhöht sich die Kapazität von bisher 355 auf dann 507 Sitzplätze pro Zug. Darüber hinaus stellt TGV Lyria auf seiner gesamten Flotte einen kostenlosen Wi-Fi-Zugang zur Verfügung.

„Durch die Verbesserung unseres Angebots wollen wir einerseits einen Wettbewerbsvorteil erreichen und einen grossen Teil des für die nächsten fünf bis zehn Jahre von der ETH Lausanne vorausgesagten Verkehrsanstiegs von 25 Prozent zwischen der Schweiz und Frankreich umweltfreundlich abfedern“, erläutert Fabien Soulet, CEO von TGV Lyria. „Mit der Verbesserung unseres Angebots soll es keinen Grund mehr geben, auf eine andere Art und Weise als mit dem Zug von der Schweiz nach Frankreich und umgekehrt zu reisen.“

Der komplett überarbeitete Fahrplan sieht häufigere und besser über den Tag verteilte Verbindungen vor. Dabei verkehren beispielsweise zwischen Zürich und Paris ab Winter täglich sechs statt bisher fünf Züge. Die Strecke Genf-Paris wird täglich mit insgesamt acht Verbindungen im Zweistundentakt bedient. Und der neue Taktfahrplan mit minutengleicher Ab- und Anfahrt der jeweiligen Verbindung sowie gleicher Ab- und Anfahrtszeit über alle Tage erleichtert insbesondere Vielfahrern die Orientierung. hs

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