Tessin sieht sich als Scharnier zwischen GZA und Lombardei

16. Juli 2020 15:50

Manno TI - Das Tessin kann die Rolle eines Scharniers zwischen der Industrie und der Forschung in der Greater Zurich Area und der Lombardei spielen. Das hat ein virtuelles Treffen von Vertretern der GZA und von Confindustria Bergamo gezeigt.

Der Kanton Tessin ist seit 2019 Mitglied der Greater Zurich Area (GZA). Wie ein virtuelles Treffen am Dienstag gezeigt hat, kann er dabei die Rolle eines Scharniers zwischen dem Wirtschaftsraum Zürich und der industriell geprägten Lombardei spielen. Das Treffen wurde von der GZA in Zusammenarbeit mit der Tessiner Standortförderung und der Confindustria Bergamo organisiert. An ihm nahmen rund 30 ausgewählte Vertreter aus der Wirtschaft und der Industrie teil, wie es in einer Mitteilung der Hochschule der Italienischen Schweiz (SUPSI) heisst. 

Die SUPSI präsentierte dabei die Stärken der Hochschule in der angewandten Forschung und im Wissenstransfer, etwa in der Informationstechnologie, der Künstlichen Intelligenz, der Elektronik, der Mechanik und in der industriellen Produktion. Emanuele Carpanzano, Direktor des SUPSI-Departements für innovative Technologien, ging dabei auf die Aktivitäten der Hochschule bei der Ausbildung und der Weiterbildung von Ingenieuren, bei Projekten der angewandten Forschung und beim Technologietransfer ein. 

Giuliano Guerra vom kantonalen Amt für Wirtschaftsförderung wies auch auf die Instrumente des Kantons zur Unterstützung von Unternehmen hin. Diese hätten das Ziel, „die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationsfähigkeit der Unternehmen in der Region zu stärken“, wird er in der Mitteilung zitiert.

Rolf Bühler unterstrich die Bedeutung der GZA als Brücke zwischen den Wirtschaftsräumen nördlich und südlich der Alpen. „Die Greater Zurich Area ist das einzige Schweizer Innovationsökosystem, das die Deutschschweiz und die italienische Schweiz umfasst“, wird der Direktor Europa der GZA zitiert. stk

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