Sygnum steuert zu globalen Standards für Tokenisierung bei

28. April 2021 11:34

Zürich - Die Zürcher Krypto-Bank Sygnum tritt der InterWork Alliance bei. Die Organisation setzt sich für die Schaffung von globalen Standards bei dezentralisierten Anwendungen ein. Sygnum wird insbesondere helfen, Standards für die Tokensierung von Aktien und Anleihen zu etablieren.

Die Zürcher Krypto-Bank Sygnum ist der InterWork Alliance (IWA) beigetreten, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dabei handelt es sich um eine plattformneutrale gemeinnützige Organisation, welche einen standardisierten Rahmen für dezentralisierte Anwendungen schaffen will.

Sygnum wird in erster Linie mit der neu gegründeten IWA-Arbeitsgruppe Debt & Equity zusammenarbeiten. Diese will Standards für die Tokenisierung von Anleihen und Aktien etablieren. Neben Sygnum engagiert sich auch die SIX Digital Exchange (SDX), die Handelsplattform für digitale Vermögenswerte von SIX, in dieser Arbeitsgruppe.

„Gemeinsame Standards und die Zusammenarbeit im gesamten Ökosystem sind ausschlaggebend, um die Vorteile der Tokenisierung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu realisieren“, lässt sich Markus Abbassi, Leiter des Bereichs für Tokenization bei Sygnum, in der Mitteilung zitieren. „Das wird die Kundenerfahrung verbessern, die Akzeptanz der Tokenisierung fördern und den Multi-Milliarden-Markt für Asset-Token öffnen“, fügt er hinzu.

Sygnum hatte im November 2020 eine regulierte End-to-End-Tokenisierungslösung lanciert. Damit ist sie eigenen Angaben zufolge die einzige Bank mit einem voll integrierten, institutionellen Tokenisierungsangebot und will ihre Erfahrungen nun in der IWA-Arbeitsgruppe einbringen. ssp

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