Swiss Steel schreibt wieder schwarze Zahlen

11. August 2021 12:43

Luzern - Die Coronavirus-Pandemie hatte die Swiss Steel Group 2020 in die Verlustzone gedrückt. Im ersten Halbjahr 2021 schreibt der Luzerner Konzern nun wieder schwarze Zahlen. Dabei konnte der Umsatz im zweiten Quartal 2021 im Jahresvergleich um fast 80 Prozent gesteigert werden.

Einer Mitteilung der Swiss Steel Group zufolge hat der international aktive Luzerner Stahlkonzern im zweiten Quartal 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 839,1 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 78,6 Prozent. Als Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wurden 42,5 Millionen Euro verbucht. Im zweiten Quartal 2020 hatte Swiss Steel einen Verlust von 159,6 Millionen Euro geschrieben. Das Konzernergebnis legte im selben Zeitraum von einem Verlust von 159,1 Millionen auf einen Gewinn von 30,4 Millionen Euro zu.

Als Hintergrund der guten Umsatzentwicklung werden in der Mitteilung gesteigerte Absatzmengen und höhere Rohstoffpreise genannt. Zum Wachstum hätten alle Produktgruppen und Absatzmärkte beigetragen, schreibt Swiss Steel. Den stärksten Anstieg hat das Unternehmen dabei in der Produktgruppe Qualitäts- & Edelbaustahl beobachtet. Regional gesehen hebt der Konzern den Umsatz im grössten Absatzmarkt Europa hervor. Hier legten die Umsätze im Jahresvergleich um 87,2 Prozent zu.

Für das Gesamtjahr strebt Swiss Steel ein Betriebsergebnis (bereinigtes EBITDA) zwischen 150 und 180 Millionen Euro an. „Einhergehend mit der Umsetzung unseres Transformationsprogramms, bei der wir gute Fortschritte machen, und der Markterholung nach COVID-19, welche sich im zweiten Quartal 2021 fortsetzte, hat sich unsere finanzielle Leistung markant verbessert“, wird der seit Anfang Juli amtierende Konzernchef Frank Koch in der Mitteilung zitiert. „Unser Ausblick für das Jahr 2021 bestätigt einen anhaltenden Trend der Erholung nach COVID-19 in unseren Hauptabnehmerbranchen Automobil, Maschinen- und Anlagenbau sowie Energie.“ hs

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