Swiss Life hält an Vollsortiment fest

27. Mai 2019 14:09

Zürich - Der Ausstieg eines Mitbewerbers aus dem Vollversicherungsgeschäft hat die Aufwände von Swiss Life leicht gesteigert. Gleichzeitig legten aber auch die Prämieneinnahmen zu. Swiss Life will Unternehmenskunden weiterhin ein Vollsortiment in der beruflichen Vorsorge bieten.

Einer Mitteilung von Swiss Life zufolge hat die Zürcher Versicherungsgruppe 2018 im Unternehmenskundengeschäft ein gutes Resultat erzielt. Die massgebenden periodischen Prämien in der Kollektivversicherung seien mit gut 3,32 Milliarden Franken auf Vorjahresniveau gehalten worden, heisst es dort weiter. Die gesamten Prämieneinnahmen legten im Jahresvergleich von 7,63 auf 7,80 Milliarden zu.

Der Rückzug eines Mitbewerbers aus dem Geschäft mit Vollversicherungen habe eine hohe Nachfrage nach Vollversicherungslösungen mit sich gebracht, informiert Swiss Life. Damit verbundene zusätzliche Kosten für Beratung und Administration liessen die Verwaltungsaufwände des Unternehmens gegenüber 2017 um 19 Millionen auf 221 Millionen Franken ansteigen.

Die Unternehmensstrategie, „den Kunden ein umfassendes Lösungsspektrum in der beruflichen Vorsorge anzubieten“, habe sich „auch 2018 bewährt“, schreibt Swiss Life. Die Versicherungsgruppe halte daher an ihrem Angebot eines Vollsortiments fest. „Als Marktführerin und Schweizer Unternehmen steht Swiss Life weiterhin dafür ein, umfassende Garantien für die Schweizer KMU in der zweiten Säule anzubieten“, wird Hans-Jakob Stahel, Leiter Unternehmenskunden von Swiss Life, in der Mitteilung zitiert.  „Unsere Kunden sollen in der beruflichen Vorsorge weiterhin die Wahl haben.“ hs

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