Swiss Future Farm öffnet ihre Tore

14. August 2019 09:53

Ettenhausen TG - Die Swiss Future Farm richtet ein Jahr nach ihrer Eröffnung zwei Tage der offenen Tür aus. Mitte September können sich die Besucher in Tänikon über die bisherigen Errungenschaften informieren.

Die Swiss Future Farm hat ihr erstes Betriebsjahr hinter sich. Am 20. und 21. September werden die Farmtage durchgeführt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. An insgesamt fünf Praxisstationen können die Besucher an Vorführungen teilhaben, auch an weiteren Stationen werden sie über die Tätigkeiten der Swiss Future Farm informiert.

Denn bei dem in der St.GallenBodenseeArea angesiedelten Projekt hat sich im ersten Jahr viel getan. „Die Umstellung des gesamten Maschinenparks stellte die erste Herausforderung dar“, wird Nicolas Helmstetter in der Mitteilung zitiert. Er ist Projektleiter von GVS Agrar, neben BBZ Arenenberg und AGCO einer der drei Partner, welche die Swiss Future Farm betreiben. „Auf dem Feld kamen zum ersten Mal in Europa die neuesten Precision Planting-Technologien zur Aussaat von Zuckerrüben und Mais zum Einsatz“, heisst es von Nils Zehner, Agricultural Engineer von AGCO. Dabei hat sich gezeigt, dass verschiedene Maschineneinstellungen zu unterschiedlichen Erträgen und Ergebnissen führen. Die bisher gesammelten Erkenntnisse sollen im nächsten Jahr überprüft und ergänzt werden.

Bereits im ersten Jahr konnte durch zahlreiche Versuche praktisches Wissen generiert und der Wissenstransfer angeschoben werden. „Damit das Projekt Swiss Future Farm gelingt, müssen Forschende, Beratende und Praktiker sowie staatliche und private Akteure miteinander arbeiten und reden“, sagt Martin Huber, Direktor BBZ Arenenberg. Auch dazu sollen die Tage der offenen Tür dienen. Denn dabei werden aktuelle Trends bei der Nutzung erneuerbarer Energie gezeigt, so zum Beispiel ein Traktor mit Biomethangasausrüstung. Energie ist neben den Datenflüssen auch ein Schwerpunktthema für das zweite Betriebsjahr der Swiss Future Farm.

Die Tage der offenen Tür finden an beiden Tagen jeweils zwischen 10 Uhr und 16 Uhr statt. Am 20. September sind ab 17 Uhr zudem freie Besichtigungen möglich, bevor um 18.30 Uhr die Strohballenarena durchgeführt wird. Dabei wird über das Thema „Landwirtschaft, Roboter und Konsumenten - Urproduktion digital gesteuert - und was landet auf dem Teller?“ diskutiert. jh

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