Studie bestätigt Vifor Pharma

07. Dezember 2016 13:25

Glattbrugg ZH - Das Pharmaunternehmen Vifor Pharma hat das Medikament Ferinject zur Behandlung von Blutarmut entwickelt. In einer Studie wurde nun die Wirkung des Mittels bei Patienten mit Herzproblemen und Eisenmangel nachgewiesen.

In der Studie wurden 174 Patienten mit Herzinsuffizienz und Eisenmangel untersucht, wie Vifor Pharma in einer Medienmitteilung erklärt. Das Pharmaunternehmen aus Glattbrugg ist Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich und hat das Medikament Ferinject entwickelt. Die Studienteilnehmer wurden über 24 Wochen entweder mit Ferinject oder anderen Mitteln behandelt.

Die Ergebnisse der Studie haben demnach einen statistisch relevanten Vorteil für die Patienten bei der Behandlung mit Ferinject nachgewiesen. Studienleiter Dirk van Veldhuisen erklärt laut der Medienmitteilung, dass die Hälfte aller Patienten mit Herzinsuffizienz unter Eisenmangel leidet. Die Behandlung mit Eisen-Carboxymaltose-Präparaten, zu denen Ferinject gehört, würde daher Vorteile gegenüber Behandlungen mit anderen Medikamenten mit sich bringen.

Bereits zuvor war die Wirksamkeit von Ferinject bei Patienten mit chronischen Herzbeschwerden und Eisenmangel in zwei Studien bestätigt worden. Die Europäische Gesellschaft für Herzchirurgie hat im Mai empfohlen, bei Patienten mit systolischen Herzbeschwerden sowie Eisenmangel die Behandlung mit Ferinject in Betracht zu ziehen. jh

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