St.Gallen Symposium behandelt die internationale Zusammenarbeit

20. April 2022 12:14

St.Gallen - Die Universität St.Gallen lädt am 5. und 6. Mai 2022 zum 51. St.Gallen Symposium ein. Die internationale Konferenz widmet sich einer generationenübergreifenden globalen Zusammenarbeit. Es werden mehr als 1000 Teilnehmende aus 70 Ländern erwartet.

Die Universität St.Gallen veranstaltet zum 51. Mal das St.Gallen Symposium. Laut einer Medienmitteilung werden sich unter dem Schwerpunktthema Collaborative Advantage künftige Führungskräfte und etablierte Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die Vorteile der Zusammenarbeit austauschen.

Ziel der Konferenz sei die Förderung des generationsübergreifenden Dialogs. Entsprechend präsentiert sich das Teilnehmerfeld aus „jungen und erfahrenen Referentinnen und Referenten aus allen Bereichen“. Aus dem Austausch sollen vor dem aktuellen Hintergrund der Pandemie und des Kriegs in der Ukraine „Ideen und Projekte“ hervorgehen, die weltweit an „Frieden, Freiheit, Nachhaltigkeit und Wohlstand“ mitwirken können.

„In einer Zeit, in der vieles auf Kosten der nächsten Generation passiert, ist es uns ein grosses Anliegen, bessere und aktuell friedlichere Wege mit den Führungskräften aus Politik und Wirtschaft zu finden“, wird Vivian Bernet, Chefin des Organisationskomitees, zitiert.

Erwartet werden 700 Teilnehmende, 120 Referierende, 250 Nachwuchstalente und 500 studentische Mitarbeitende. Darunter namhafte Akteure, die Perspektiven für eine Welt mit und nach dem Ukrainekrieg und die Rolle der NATO in den Blick nehmen. So hätten Kolinda Grabar-Kitarović, die ehemalige kroatische Präsidentin, Benedikt Franke, CEO der Münchener Sicherheitskonferenz, und Lisa Yasko, Mitglied des ukrainischen Parlaments, ihre Teilnahme zugsagt. Angekündigt sind zudem Live-Schaltungen in die Schweizer Botschaften nach Peking, Johannesburg und Mexiko.

Die Konferenz steht der Bevölkerung und Studierenden offen, die im Rahmen von öffentlichen Führungen, einem Konzert in der Tonhalle St.Gallen und zahlreichen Veranstaltungen auf dem Universitätsgelände teilhaben können. Auch über Live-Streams und Podcasts lässt sich das Symposium verfolgen. hg

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