Steuerreform hat schweren Stand

01. Februar 2017 11:33

Zürich - Auch in der letzten Runde der Abstimmungsumfrage von Tamedia bleibt der Ausgang der Unternehmenssteuerreform offen. Bei der erleichterten Einbürgerung neigt sich die Waagschale Richtung Annahme. Der NAF bekommt breite Zustimmung.

Knapp 9000 Stimmbürger hat Tamedia Ende Januar über ihr voraussichtliches Abstimmungsverhalten am 12. Februar befragt. Einer Mitteilung der Mediengruppe zufolge wollen demnach 45 Prozent sicher oder wahrscheinlich für die Unternehmenssteuerreform III stimmen. Der Anteil der sicheren oder wahrscheinlichen Gegner liegt bei 47 Prozent, 8 Prozent sind noch unentschlossen. Mehrheitlich abgelehnt wird die Reform an der Basis von Grünen, SP, BDP und GLP. Wähler von CVP und SVP geben ihr eine knappe Mehrheit. Die FDP-Wähler stehen mit 67 Prozent Zustimmung mehrheitlich hinter ihr. 

Der erleichterten Einbürgerung für Ausländer der dritten Generation stimmen mittlerweile 55 Prozent der Befragten zu, 44 Prozent sind dagegen. Am deutlichsten ist die Unterstützung mit 63 Prozent in der Westschweiz, von den Deutschschweizern tendieren 53 Prozent zum Ja. Im Tessin dagegen will weniger als ein Drittel der Befragten dafür stimmen. 

Der Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds findet mit 60 Prozent die deutlichste Zustimmung. Nur 34 Prozent der Befragten lehnen ihn ab. Dabei wenden sich die Gegner hauptsächlich gegen einen weiteren Ausbau des Strassennetzes. Aber auch die drohende Benzinpreiserhöhung wird als Ablehnungsgrund genannt. hs

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