Start-up rettet 10‘000 Teile vor dem Kleidersack

07. März 2022 13:22

Zürich - Das Zürcher Start-up 2nd Peak hat innerhalb von zwei Jahren 10‘000 Kleidungsstücke vor ihrer Entsorgung gerettet. Durch den Wiederverkauf von gebrauchter Outdoor-Bekleidung konnte das Unternehmen bereits 50 Tonnen des Treibhausgases CO2 einsparen.

Seit seiner Gründung vor zwei Jahren konnte das Jungunternehmen 2nd Peak 10‘000 gebrauchte Kleidungsstücke für Outdoor-Aktivitäten verkaufen. Dadurch konnten 50 Tonnen CO2 eingespart werden, gibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung bekannt. Das entspricht den jährlichen Emissionen von zehn Einfamilienhäusern.

„Trotz den schwierigen Umständen während der Pandemie konnten wir so viele Kleidungsstücke vor dem Müll bewahren und ihnen ein zweites Leben schenken“, wird Gründerin und Inhaberin Isabelle Schindler in der Medienmitteilung zitiert.

Unter den Verkäufern befinden sich den Angaben zufolge auch immer mehr bekannte Sportler. So haben Snowboarder Levy Luggen, Mountainbike-Fahrer Noah Blöchlinger und Bergsteiger Roger Schäli bereits gebrauchte Ausrüstung an 2nd Peak verkauft.

Der Laden ist nach seinem Start als Pop-up-Store in der Europaallee inzwischen in grössere Verkaufsräume 100 Meter weiter gezogen. Dabei bietet 2nd Peak auch einen Wasch-, Reparatur- und Mietservice an, um den Lebenszyklus von hochwertiger Outdoor-Bekleidung zu verlängern.

„Die nachhaltigste Bekleidung die ist, die gar nicht erst produziert werden muss“, wird Isabelle Schindler in der Medienmitteilung zitiert. Immerhin verursache jedes Kleidungsstück 5 Kilogramm Kohlenstoffdioxid, bis es beim Käufer ankommt. Bei Outdoor-Mode dürfte der CO2-Ausstoss noch einmal höher liegen, da sie aus funktionellen Stoffen besteht und aufwändig verarbeitet wird. ko

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