Stadler blickt auf volle Auftragsbücher

31. Januar 2020 12:53

Bussnang TG - Den noch ungeprüften Kennzahlen zufolge hat Stadler 2019 einen rekordhohen Auftragseingang verbucht. Auch der aktuelle Auftragsbestand liegt auf Rekordniveau. Beim Umsatz blieb der Thurgauer Schienenfahrzeugbauer 2019 trotz 60 Prozent Wachstum unter den eigenen Erwartungen.

Der entsprechenden Mitteilung von Stadler zufolge hat der Thurgauer Schienenfahrzeugbauer im Geschäftsjahr 2019 einen Auftragseingang von 5 Milliarden Franken verbuchen können. Auch der Auftragsbestand liege auf einem neuen Rekordhoch, heisst es in der Mitteilung. Insgesamt hat Stadler im vergangenen Jahr 444 Fahrzeuge ausgeliefert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von rund 80 Prozent.

Die Umsätze von Stadler legten 2019 im Jahresvergleich um 60 Prozent auf rund 3,2 Milliarden Franken zu. Auch beim Betriebsergebnis (EBIT) werde der Vorjahreswert voraussichtlich übertroffen werden, informiert Stadler. Verschiebungen bei Projekten hätten jedoch zur Folge gehabt, dass Umsatz und Betriebsergebnis 2019 tiefer als vom Konzern erwartet ausgefallen seien.

Bei der EBIT-Marge musste Stadler im Berichtjahr eine Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Mit 6 Prozent habe die Marge auch unter den eigenen Erwartungen gelegen, schreibt Stadler. Der Konzern rechnet damit, dass die Marge auch im laufenden Jahr von Investitionen und Mehrkosten unter Druck gesetzt wird. Sein mittelfristiges EBIT-Margenziel von mindestens 8 Prozent hält Stadler jedoch bei.

Wachstum kann Stadler 2019 auch in Bezug auf seine Personalausstattung vorweisen. Gruppenweit sei der Konzern um 2000 Vollzeitäquivalente auf nunmehr rund 10'500 Mitarbeiter gewachsen, heisst es dazu in der Mitteilung. Das endgültige, geprüfte Jahresergebnis wird Stadler am 5. März veröffentlichen. hs

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