Sorge vor Extremwetter ist gross

10. August 2021 09:37

Lupfig AG - Drei Viertel der Schweizer Bevölkerung äussern sich besorgt über die Auswirkungen des Klimawandels. Vier von fünf Verbraucherinnen und Verbrauchern wollen freiwillig die eigenen CO2-Emissionen im Alltag einschränken. Das zeigt der Energie-Trendmonitor Schweiz 2021 von Stiebel Eltron.

Eine grosse Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer befürchtet eine Zunahme extremer Wetterereignisse infolge des Klimawandels. 74 Prozent haben Sorge, dass es zu spät sei, Umweltschäden abzuwenden. Doch 81 Prozent sind bereit, die eigenen CO2-Emissionen im Alltag einzuschränken. Das zeigt der Energie-Trendmonitor Schweiz 2021 von Stiebel Eltron. Dafür wurden im Auftrag des Spezialisten für Wärmepumpen 1000 Verbraucherinnen und Verbraucher von einem Marktforschungsinstitut befragt.

Knapp 60 Prozent finden Unternehmensangaben zufolge eine CO2-Abgabe auf ein Flugticket in Höhe von maximal 120 Franken akzeptabel. Sogar die Hälfte würde auf Flugreisen innerhalb Europas verzichten.

Für seinen aktuellen Energie-Trendmonitor liess das Unternehmen auch abfragen, welche Rolle der Ersatz fossiler Brennstoffe im Haushalt für die Befragten spielt. Dabei zeigte sich, dass 77 Prozent das Thema Klimaschutz beim Heizen ernst nehmen. Allerdings beklagen 73 Prozent fehlende Informationen über klimafreundliches Heizen. 62 Prozent wissen nicht, welche Fördermassnahmen Bund, Kantone und Gemeinden für den Umstieg auf klimafreundliche Heiztechnik anbieten.

„Unsere Energieexperten bieten Verbrauchern einen Service an, je nach Standort des Gebäudes alle Fördergelder in der Schweiz zu identifizieren“, wird Stiebel Eltron-Geschäftsführer Patrick Drack in der Mitteilung zitiert. Welche Möglichkeiten der Unterstützung die Schweiz dafür anbietet, fasst der Spezialist für Heizungssysteme online zusammen. mm

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