Sonntagsverkauf soll Städtetourismus neu beleben

27. Juni 2022 13:14

Zürich - Die Metropolitankonferenz Zürich fordert mehr Unterstützung für den städtischen Tourismus. Sie plädiert unter anderem für Sonderregelungen, dank denen Betriebe auch an Sonntagen geöffnet haben können.

Die Städtetourismus erholt sich nur langsam von der Corona-Pandemie, wie die Metropolitankonferenz Zürich in einer Medienmitteilung festhält. Hinzu komme, dass Städte nicht von den gleichen Sonderregelungen profitieren wie Bergdestinationen. Dies will die Metropolitankonferenz Zürich, zu der die Kantone Zürich, Aargau, Zug, Thurgau, Schaffhausen, St.Gallen, Schwyz und Luzern sowie rund 110 Städte und Gemeinden aus dem Raum Zürich gehören, nun ändern.

Konkret fordert sie den Bundesrat auf, Sonderregelungen für Sonntagsverkäufe in Städten zu schaffen. Dabei gehe es nicht darum, flächendeckend Sonntagsverkäufe zu ermöglichen. Vielmehr sollen beispielsweise die Kantone eine Möglichkeit erhalten, sogenannte Tourismuszonen zu definieren, in denen Sonntagsarbeit erlaubt ist. Die genauen Rahmenbedingungen sollen vor Ort und im Dialog mit den Sozialpartnern ausgehandelt werden.

„Mit Tourismuszonen kann dem Städtetourismus auf einfache Weise und ohne zusätzliche staatliche Unterstützung geholfen werden“, wird die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin und Präsidentin der Metropolitankonferenz, Carmen Walker Späh, zitiert. „Ich freue mich sehr, dass die Städte,  Gemeinden und Kantone der Metropolitankonferenz Zürich dieses für den Tourismus wichtige Anliegen teilen“, fügt sie hinzu. ssp

 

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