Sondereffekte prägen Ergebnis von CKW

10. Dezember 2021 12:03

Luzern - Sondereffekte haben den Gewinn der Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) im Jahresvergleich um mehr als die Hälfte auf fast 160 Millionen Franken gesteigert. Die Aktionäre sollen davon über eine Sonderdividende profitieren. Das operative Betriebsergebnis lag auf Vorjahresniveau.

Sondereffekte haben der CKW-Gruppe im Geschäftsjahr 2020/21 ein „ausserordentlich gutes Ergebnis“ verschafft, erläutert die Luzerner Energiedienstleisterin in einer Mitteilung. Den Kennzahlen des Unternehmens zufolge wurde ein Gewinn von 159,1 Millionen Franken realisiert. Im Jahresvergleich entspricht dies einer Steigerung um 52,8 Prozent.

Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 174,5 Millionen Franken um 40,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Geschäftsjahr hat die Gruppe unter anderem von einer im Jahresvergleich um 51 Millionen Franken höheren Rendite der Stilllegungs- und Ensorgungsfonds profitiert. Auch konnte eine Rückstellung in Höhe von 31 Millionen Franken aufgelöst werden. Darüber hinaus wurde eine nachträgliche Entschädigung von Swissgrid in Höhe von 25 Millionen Franken verbucht.

Operativ hätten alle Geschäftsbereiche „ein solides Ergebnis auf Vorjahresniveau“ erreicht, heisst es weiter in der Mitteilung. Allerdings habe sich das „ausserordentlich starke Eigenhandelsergebnis“ des Vorjahres „erwartungsgemäss nicht wiederholt“. Unterhalts- und Revisionsarbeiten drückten zudem die produzierte Energiemenge unter den Vorjahreswert. Im Bereich Gebäudetechnik konnten die Umsätze hingegen im Jahresvergleich um 8 Prozent gesteigert werden.

Das Nettofinanzguthaben der Gruppe stieg um 35 Millionen auf 574 Millionen Franken an. Die Aktionäre sollen davon mit einer Verdoppelung der ordentlichen Dividende auf 6 Franken pro Aktie profitieren. Zudem sollen sie über eine einmalige Sonderdividende in Höhe von 15 Franken an den Sondereffekten beteiligt werden. hs

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