Sommertourismus spürt Rückenwind

05. Dezember 2019 15:44

Neuenburg - Die Zahl der Logiernächte ist in den Sommermonaten um 2,4 Prozent gestiegen. In der Region Zürich fiel der Zuwachs überdurchschnittlich aus. Unter den ausländischen Gästen wuchs namentlich die Zahl der Amerikaner, während die Zahl der Gäste aus den Golfstaaten schrumpfte.

Die Schweiz stärkt ihre Stellung als Sommerdestination. Wie das Bundesamt für Statistik in einer Mitteilung schreibt, stieg die Zahl der Logiernächte zwischen Mai und Oktober im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,4 Prozent auf 22,6 Millionen. Dabei nahm der inländische Tourismus leicht überdurchschnittlich um 2,8 Prozent zu, während die ausländische Nachfrage um 2,1 Prozent wuchs.

Die Nachfrage aus dem Ausland wurde namentlich durch amerikanische Gäste getrieben. Die Zahl von Logiernächten amerikanischer Besucher stieg um 8,1 Prozent. Das entspricht 163.000 zusätzlichen Logiernächten. Die Nachfrage aus Russland stieg um 7,8 Prozent, die Nachfrage aus Belgien um 6,1 Prozent, aus den Niederlanden um 4,4 Prozent, aus China um 3,3 Prozent und aus Deutschland um 2,7 Prozent. Dagegen brach die Nachfrage aus den Golfstaaten um 11,7 Prozent ein. Das entspricht einem Rückgang von 84.000 Logiernächten.

Von dem Zuwachs konnten fast alle Tourismusdestinationen profitieren. Zürich wies mit zusätzlichen 135.000 Logiernächten den grössten absoluten Zuwachs auf, eine Zunahme um 3,7 Prozent. Die Region Freiburg legte mit 11,8 Prozent am meisten zu, die Region Basel folgte mit 5,9 Prozent. Das Wallis und die Genferseeregion legten um je 4,7 Prozent zu, Graubünden um 2,9 Prozent. Die Ostschweiz musste einen Rückgang um 3,2 Prozent hinnehmen. In der Region Luzern/Vierwaldstättersee fiel der Zuwachs mit 0,6 Prozent unterdurchschnittlich aus. stk

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