SIX erhält gute Note für Orderbuchqualität

23. November 2018 13:23

Zürich - Die Schweizer Börse SIX schneidet im Vergleich mit anderen europäischen Börsen gut ab, wenn es um die Qualität von Orderbüchern geht. Dies zeigt eine Studie der Universität St.Gallen.

Der Wettbewerb unter den europäischen Handelsplattformen nimmt mit dem Hochfrequenzhandel und den damit verbundenen Regulierungsanforderungen zu. Auch die SIX ist diesem Wettbewerb ausgesetzt. Sie hat deshalb 2016 eine unabhängige Forschungskooperation zwischen dem Institut für Operations Research und Computational Finance der Universität St.Gallen und BMLL Technologies initiiert. Im Mittelpunkt stand dabei die Implantation von Performance-Kerngrössen, welche die Orderbuchqualität sowie die Qualität des daraus resultierenden Aktienhandels widerspiegeln.

Wie nun eine Studie des Instituts für Operations Research und Computational Finance der Universität St.Gallen zeigt, schneidet die SIX bei der Orderbuchqualität im europäischen Vergleich gut ab. Im Rahmen der Studie wurde die Performance der SIX mit jenen der Handelsplattformen Aquis, BATS, CHI-X und Turqoise im Zeitraum von Januar bis Oktober 2018 verglichen. Die Studie belegte unter anderem, dass im Bezug auf die Aktien der 30 grössten Schweizer Unternehmen im Swiss Leader Index (SLI) bei der SIX die durchschnittlich geringsten relativen Spreads zwischen Brief- und Geldkurs bestanden. Für die 20 liquidsten SMI (Swiss Market Index) Titel waren zudem die „besten“ Preise bei der SIX am längsten verfügbar. Insgesamt weise der Handel mit Schweizer Blue Chips an der SIX deutlich geringere Spreads mit gleichzeitig geringeren Spread-Risiken aus. ssp

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