Bild: Siemens Healthineers

Siemens will Medtech-Tochter an die Börse bringen

19. Februar 2018 14:58

München - Siemens will seine Medtech-Tochter Siemens Healthineers noch in der ersten Jahreshälfte 2018 an die Börse bringen. Das auf Apparate für die medizinische Bildgebung spezialisierte Unternehmen ist auch in Zürich tätig.

Beim Börsengang soll ein bedeutender Minderheitsanteil an Siemens Healthineers in den Streubesitz gehen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Siemens will aber langfrisitig die Mehrheit an seinem Tochterunternehmen behalten. Siemens Healthineers werde auch weiterhin ein Kerngeschäft von Siemens bleiben. Der Börsengang soll jedoch die unternehmerische Flexibilität erhöhen und das Fundament für künftiges Wachstum legen. Siemens Healthineers soll an der Frankfurter Börse kotiert werden.

„Siemens Healthineers ist jetzt bereit für sein Börsendebüt“, sagte Michael Sen, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Siemens Healthineers und Vorstandsmitglied von Siemens. Den Angaben von Siemens zufolge ist das Unternehmen mit einem Umsatz von 13,8 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2017 ein weltweit führendes Unternehmen im Gesundheitswesen. Es ist auf Bildgebung für Diagnostik und Therapie, Labordiagnostik und die molekulare Medizin spezialisiert.

Siemens Healthineers ist auch in Zürich tätig. Per Ende September 2017 beschäftige Siemens Healthineers Schweiz nach eigenen Angaben 228 Mitarbeitende und wies einen Umsatz von 154 Millionen Franken aus. ssp

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