Siegerprojekt für Energieverbund Circulago gekürt

26. Mai 2021 14:04

Zug - Der Architekturwettbewerb für das einzige oberirdische Bauwerk des Zuger Energieverbunds Circulago ist entschieden: Lütjens Padmanabhan Architekten und Bischoff Landschaftsarchitektur werden die Energiezentrale Unterfeld bauen und gestalten.

Die Jury des Architekturwettbewerbs für den Bau einer Energiezentrale des Energieverbunds Circulago ist entschieden. Das vom Zuger Energieunternehmen WWZ geplante Gebäude neben dem Unterwerk Herti an der Nordzufahrt Zug wird vom Zürcher Büro Lütjens Padmanabhan Architekten gebaut. Die Jury votierte für ihr Projekt „Zyklus“. Für die Aussengestaltung wird Bischoff Landschaftsarchitektur aus Baden AG verantwortlich zeichnen. Alle eingereichten Projekte können vom 26. Mai bis 10. Juni am neuen WWZ-Hauptsitz an der Chollerstrasse 26 in Zug besichtigt werden.

Die geplante Energiezentrale wird laut einer Mitteilung von WWZ das einzige oberirdische Bauwerk des Energieverbunds Circulago. Sie wird die Gebiete Altgass, Unterfeld, Schleifi, Gartenstadt und Herti mit erneuerbarer regionaler Wärme- und Kälteenergie aus dem Zugersee versorgen. „Aufgrund des Volumens der Anlage sind die Fassadengestaltung und die Einbettung ins Landschaftsbild von grosser Wichtigkeit“, so die WWZ.

Der Projektwettbewerb ist in Zusammenarbeit mit der Stadt Zug und der Gemeinde Baar entstanden. Der Jury gehörten Architektinnen und Architekten, darunter auch der Zuger Stadtarchitekt Christian Schnieper, an. Die Sachjury setzte sich aus Vertretern der Gemeinden Baar und Zug sowie von WWZ zusammen. Die Baueingabe ist den Angaben zufolge für die zweite Jahreshälfte vorgesehen. mm

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