SFT und Jelmoli verlegen Modeschau in die virtuelle Welt

24. März 2022 12:24

Zürich - Die Schweizerische Textilfachschule (SFT) und Jelmoli wollen eine gemeinsame Modekollektion in der virtuellen Welt vorstellen. Statt realen Models sollen virtuelle Avatare über den Laufsteg laufen. Kleidungstücke werden auf 3D digitalisiert und als nicht-austauschbare Wertmarken (NFT) erstellt.

Die Schweizerische Textilfachschule (SFT) in Zürich und die Warenhauskette Jelmoli haben im Rahmen eines Projekts eine gemeinsame Kollektion entworfen. Ausgewählte Stücke sollen nun aus nachhaltigen und in der Schweiz hergestellten Stoffen produziert werden, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Vorgestellt wird die Kollektion Anfang Juni in der virtuellen Welt.

Den Angaben der Partner zufolge sollen dabei digital Avatare statt Models über den Laufsteg laufen. Sie werden mit digitalen Versionen der Kollektion bekleidet. Die Produkte werden dafür auf 3D digitalisiert und gleichzeitig als NFT erstellt. Beim NFT handelt es sich um nicht-austauschbare Wertmarken, die auf einer Blockchain gespeichert sind. NFTs können auch verkauft und gehandelt werden.

Besucherinnen und Besucher können die Modeschau in der Metaverse betreten. Darunter wird ein Netzwerk aus virtuellen 3D-Welten verstanden, das auf soziale Verbindungen ausgerichtet ist. Um die Modeschau wie in der realen Welt zu erleben, werden Besucherinnen und Besucher Erweiterte Realität-Brillen tragen. Bei der virtuellen Modeschau werden SFT und Jelmoli auch von der Agentur Zeam aus Vitznau LU unterstützt.

Die Kollektion wird den Angaben zufolge nach der Modeschau einen Monat lang auch bei Jelmoli erlebbar sein. Gleichzeitig wird aber auch ein physischer Ausstellungsraum eingerichtet. Dafür nutzen Studierende der STF ausgemusterte Möbelstücke von Jelmoli.

„Die Studierenden der STF Schweizerischen Textilfachschule designen schon seit einiger Zeit an virtuellen Avataren. Mithilfe von 3D-Programmen kann die bisher physisch erfolgte Herstellung von Prototypen weggelassen und Ressourcen eingespart werden“, wird Sonja Amport, CEO der STF, zitiert. ssp

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