Sensirion erhöht Ausblick

14. Dezember 2020 12:52

Stäfa ZH - Sensirion hebt sein Umsatzziel für das laufende Geschäftsjahr auf rund 254 Millionen Franken an. Hintergrund ist eine von der Pandemie getriebene Nachfrage nach Gasflusssensoren. Für die operative Gewinnmarge wird ein mittlerer Zwanzig-Prozent-Bereich angestrebt.

Bereits im Juni hatte Sensirion seine Umsatzerwartung für das Gesamtjahr von 178 bis 188 Millionen Franken auf 200 bis 240 Millionen Franken angehoben. Nun legt der international tätige Sensorenhersteller aus Stäfa die Latte erneut höher. Neu rechne Sensirion damit, einen Umsatz von rund 254 Millionen Franken zu erwirtschaften, informiert das Unternehmen in einer Mitteilung.

Die Pandemie habe die Nachfrage für Beatmungsgeräte in die Höhe getrieben, führt Sensirion in der Mitteilung weiter aus. Dadurch werde das Unternehmen den Umsatz von Sensoren für Beatmungsgeräte von 7 Millionen Franken im Vorjahr auf rund 77 Millionen Franken im laufenden Geschäftsjahr steigern können. Per Anfang 2021 werde sich der Absatz im Bereich Beatmungsgeräte aber voraussichtlich wieder normalisieren, schreibt Sensirion.

Im Zusammenhang mit dem Umsatzwachstum geht das Unternehmen zudem von einer Verbesserung der Bruttomarge aus. Sie werde sich im Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA in einer Marge im mittleren Zwanzig-Prozent-Bereich niederschlagen, heisst es in der Mitteilung.

In derselben Mitteilung kommuniziert Sensirion auch eine Veränderung im Verwaltungsrat. Hier sei „im Rahmen seiner längerfristigen Nachfolgeregelung und Erneuerung des Gremiums“ eine vorübergehende Erhöhung der Mitgliederzahl geplant. An  der kommenden Generalversammlung soll dabei Anja König, seit 2017 Global Head des Novartis Venture Fund, in den Verwaltungsrat einziehen. Die studierte Physikerin ist zudem Mitglied in den Verwaltungsräten von Forendo Pharma in Finnland, Ribon Therapeutics in den USA und Arctos Medical in der Schweiz. hs

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