Sedimentum sichert sich 2,1 Millionen Franken

03. August 2021 09:43

Cham ZG - Das Start-up Sedimentum hat in einer überzeichneten Frühfinanzierungsrunde 2,1 Millionen Franken eingenommen. Nun will das junge Healthtech-Unternehmen seine intelligente und kontaktlose Sturzerkennung beschleunigt in der DACH-Region einführen.

Das Zuger Healthtech-Start-up Sedimentum hat bei einer überzeichneten Frühfinanzierungsrunde 2,1 Millionen Franken aufgebracht. Damit sei das Jungunternehmen „gut gerüstet, um mit seiner intelligenten Sturzerkennung den DACH-Markt zu erobern“, heisst es in einer Medienmitteilung.

Zu den Investoren gehören der Verein Innovationsfonds der Alternativen Bank Schweiz, die Fondation Antoine Blättler sowie nationale und internationale Business Angels, eine Beteiligungsgesellschaft und ein Family Office. „Eine überzeichnete Seed-Finanzierungsrunde bestärkt uns in unserem bisherigen Handeln, unseren Unternehmenswerten, unserer Vision und hat eine klare Signalwirkung“, so Initiant und CEO Sandro Cilurzo.

Im Zuge dessen hat Sedimentum auch seinen Verwaltungsrat um drei Mitglieder verstärkt: Iris Welten, ehemalige CEO des Standortförderers Basel Area Business & Innovation und Verwaltungsrätin in einem Pflegeheim, Stefan Buser, ehemaliger CFO bei SENIOcare Schweiz, und Marcel Dürr, Mitgründer und Verwaltungsratspräsident der Parallel Informatik AG.

Der etwa an einer Zimmerdecke angebrachte Sensor von Sedimentum erkennt durch einen Algorithmus der Künstlichen Intelligenz Unregelmässigkeiten wie etwa Stürze. In diesen Fällen werden Obhutspersonen etwa in psychiatrischen Kliniken, Pflegeheimen oder privaten Wohnungen alarmiert. So können notwendige Massnahmen ohne weiteren Zeitverzug eingeleitet werden.

Sedimentum nennt den Datenschutz als Alleinstellungsmerkmal und Innovationstreiber. Deshalb entwickelte Cilurzo mit seinem Team einen Sturzmelder ohne Kameras und Mikrofone. Ein innovatives Daten-Anonymisierungsverfahren schützt die Interessen der Institutionen wie der sturzgefährdeten Personen. „Unsere Lösung ist aus juristischer Sicht komplett anonym“, erklärt der ehemalige IT Security Officer einer grossen psychiatrischen Klinik. „Damit bietet sie unseren Kunden einen klaren Mehrwert und wird zum Game-Changer auf dem Gesundheitsmarkt.“ mm

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