Schwyz senkt Besteuerung von Unternehmensgewinnen

24. Mai 2019 10:52

Schwyz - Der Kanton Schwyz hat beschlossen, den Satz zur Besteuerung der Unternehmensgewinne von 2,25 Prozent auf 1,95 Prozent zu senken. Damit soll der Wegfall des Holdingprivilegs kompensiert werden.

Statusgesellschaften, zu denen etwa Holdings gehören, dürfen bei der Besteuerung nicht mehr privilegiert besteuert werden. Dies hat das Stimmvolk am Wochenende beschlossen. Die Schweiz musste hier internationalem Druck nachgeben.

Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, werden Reformen auf kantonaler Ebene durchgeführt. Der Kanton Schwyz hat in diesem Zusammenhang beschlossen, den Gewinnsteuersatz von 2,25 Prozent auf 1,95 Prozent zu senken, wie es in einer Mitteilung heisst.

Zu weiteren Massnahmen der kantonalen Reform gehören Zusatzabzug für Forschung und Entwicklung von 50 Prozent und eine Entlastung für Erträge aus der Patentbox von 90 Prozent. Die Besteuerung von Dividenden wird unverändert bei 50 Prozent bleiben. Dies entspricht der Mindestvorgabe des Bundes. Insgesamt werde mit diesen Massnahmen die Innovation gefördert. Der Kanton Schwyz werde dadurch „insbesondere für zuziehende Unternehmen aus zukunftsorientierten Branchen wie Digital- und Medizintechnik, Biotechnologie oder Robotik attraktiv“, schreibt der Kanton in der Mitteilung. ssp

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