Schweizer Wohlstand ruht auf sieben Säulen

23. Januar 2023 14:37

Zürich - Economiesuisse zeigt im neuen Dossier zur Politik die sieben wichtigsten Säulen einer erfolgreichen und nachhaltigen Innovationspolitik auf. Sie reichen von Bildung und Forschung bis zur Vernetzung im Ausland.

Mit „Innovationsfähigkeit fällt nicht vom Himmel“ ist ein Artikel zur neuen Dossierpolitik von economiesuisse überschrieben. Darin stellt Professor Rudolf Minsch, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung des Wirtschaftsverbandes, die sieben Säulen der Innovationsfähigkeit dar, auf denen auch der Schweizer Wohlstand beruht. Im Einzelnen sind diese sieben Sektoren in dem Dossier beschrieben.

Erste Voraussetzung für den Erfolg sei die „banale, aber ungemein wichtige Erkenntnis, dass Innovation mit einer hohen Wettbewerbsfähigkeit zusammenfällt, die mit entsprechenden Rahmenbedingungen beeinflusst werden kann“, wird Minsch zitiert. Als zweite Säule nennt er die Bildungspolitik. Ein dritter Pfeiler sei die Förderung technischer unternehmerischer Fähigkeiten auf allen Schulstufen. Dazu gehörten als Punkt vier die Ausgaben für Bildung und Forschung. Damit Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten nicht vermehrt ins Ausland verlegt werden, brauche es gezielte Verbesserungen, so Minsch.

Die Vernetzung mit dem Ausland nennt das Dossier als fünfte Säule. Diese spiele eine zentrale Rolle und verlange Offenheit des Arbeitsmarkts für qualifizierte Fachkräfte aus aller Welt. Das sei auch wegen der demografischen Entwicklung wichtig.

Die letzten beiden Säulen betreffen die internationale Vernetzung und Kooperation sowie die Schaffung von Innovationsökosystemen, die einen befruchtenden Austausch auch regional ermöglichen, heisst es in dem Artikel. Minsch spricht sich entschieden gegen eine dirigistische Industriepolitik und ein bürokratisches Korsett aus. Innovation entstehe dort, wo Unternehmen ausreichend Freiräume geniessen. gba 

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