Schweizer Renminbi-Hub wächst

15. Januar 2021 11:50

Zürich - Die China Construction Bank hat sich 2016 im Grossraum Zürich niedergelassen. Sie baut einen Renminbi-Hub in der Schweiz auf. Mittlerweile hat sie bereits Transaktionen von knapp 600 Milliarden Franken abgewickelt. Ausserdem zählt sie 13 Schweizer Partnerbanken.

Die China Construction Bank (CCB) hat im Januar 2016 eine Niederlassung in Zürich eröffnet. Im Auftrag der chinesischen Zentralbank (PBoC) baut sie einen Renminbi-Hub in der Schweiz auf. Sie ist unter anderem als Clearing-Bank für den Renminbi tätig und treibt dadurch das grenzüberschreitende Geschäft mit der chinesischen Währung voran.

Der Schweizer Renminbi-Hub ist seit 2016 gewachsen. Laut einem Artikel der Branchenplattform finews.ch konnte die CCB seit ihrer Eröffnung umgerechnet rund 590 Milliarden Franken abwickeln. Alleine auf das Jahr 2020 entfallen rund 357 Milliarden Franken. Ausserdem zählt die CCB bereits 13 Partnerbanken in der Schweiz.

Dem Artikel zufolge will die CCB das Wachstum in der Schweiz vorantreiben. Einer ihrer Schwerpunkte ist es, Schweizer Unternehmen bei Geschäften mit China Renminbi-Transaktionen und -Dienstleistungen anzubieten. Sie will dabei auch mit in der Schweiz ansässigen Finanzdienstleistern kooperieren und ihnen mehr Investitionsmöglichkeiten in Renminbi anbieten.

„Als Betreiber des Renminbi-Hubs tragen wir eine Verantwortung für die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und China, die weit über rein kommerzielle Belange hinausreicht“, wird David Gong, der General Manager der CCB Zurich Branch, im Artikel zitiert. ssp

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