Schweizer Immobilien bleiben attraktiv

15. Januar 2020 12:58

Zürich - Die Schweiz bleibt ein attraktiver Standort für Investitionen in Immobilien. Insbesondere Wohnimmobilien in Spitzenlagen sind trotz hoher Preise nach wie vor gefragt. Dies ergibt das aktuelle Trendbarometer von EY.

Fast alle der knapp 100 von EY für das Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt Schweiz 2020 befragten Experten bewerten die Attraktivität des Schweizer Immobilienmarktes als attraktiv bis sehr attraktiv, informiert EY in einer Mitteilung zum Trendbarometer. Ihm zufolge befindet sich der aktuelle Marktzyklus im Hoch: Mehr als acht von zehn Befragten rechnen damit, dass sich das Transaktionsvolumen am Immobilienmarkt in diesem Jahr nicht weiter erhöhen wird. Zudem bleibe das Jahr 2020 „vor allem auch durch das inzwischen von allen Marktteilnehmern akzeptierte Tiefzinsumfeld geprägt“, erläutert Claudio Rudolf, Partner und Head Transaction Real Estate von EY in der Schweiz, in der Mitteilung.

Auf dem Wohnimmobilienmarkt rechnen die befragten Investoren vor allem in Spitzenlagen weiter mit steigenden Preisen. „Wohnimmobilien sind auch 2020 das klar präferierte Segment für Immobilieninvestments“, erläutert Daniel Zaugg, Partner und Sector Leader Real Estate, Hospitality & Construction bei EY in der Schweiz, in der Mitteilung. „Dem anhaltenden Zuzug in die Städte steht kein adäquates Angebotswachstum gegenüber, wodurch die Preise steigen.“ Als wachsende Nischenmärkte sehen die Experten Immobilien für Mehrfachnutzung, Co-Living oder Co-Working an. Potenziale für weiter steigende Preise werden auch im Bereich Logistikimmobilien und Büroimmobilien gesehen. Bei den Detailhandelsimmobilien gehen die Befragten hingegen mehrheitlich von weiter fallenden Preisen aus. hs

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