Schweizer Gütermetro erhält Verstärkung

28. Februar 2019 11:57

Basel - Die Schweizer Gütermetro Cargo sous terrain verstärkt ihr Aktionariat um drei Firmen. Neben dem Entsorgungs- und Wiederverwertungsunternehmen Schwendimann bringen sich auch Panalpina und der Flughafen Zürich in das Projekt ein.

Die Cargo sous terrain (CST) verfolgt das Ziel eines unterirdischen Gütertransportes in die städtischen Zentren. Umgekehrt sollen so auch die Entsorgung und Rohstoffverwertung abgedeckt werden, heisst es in einer Medienmitteilung der CST AG. Daher bringt sich nun auch die Schwendimann AG als neue Aktionärin in das Projekt ein. Sie deckt alle Bereiche der Abfallentsorgung und der Wiederverwertung ab.

Ebenfalls neu an Bord ist das Logistikunternehmen Panalpina, welches „bei der Entwicklung des Gesamtlogistiksystems CST eine Leaderrolle einnehmen und gemeinsam mit anderen Transporteuren und Logistikern branchenspezifisches Know-how sicherstellen“ soll. Die Flughafen Zürich AG habe hingegen das Potenzial, „zu einem wichtigen Terminal im CST-Netz zu werden“, schreibt die CST AG, zumal die Gütermetro zahlreiche Betriebe am Flughafen versorgen kann.

Alle drei Unternehmen sollen mit ihrem Fachwissen und ihren Investitionen dazu beitragen, „CST schnell und zielgerichtet vorwärtszubringen“. Sie werden sich im April auch mit je einem Vertreter um den Einzug in den Verwaltungsrat bewerben. Zudem verstärken sie die Schweizer Mehrheit im aktuellen und künftigen Aktionariat. Diese Mehrheit werde bei Beginn der Baubewilligungsphase – voraussichtlich Ende 2020 mit Inkrafttreten des CST-Gesetzes – über 55 Prozent betragen, so die CST AG. Der CST-Tunnel soll 2030 in Betrieb genommen werden. Zuvor sollen über das „Programme 2020“ die City-Logistik und die IT-Plattform vorangetrieben werden, woran sich Schwendimann, Panalpina und Flughafen Zürich ebenfalls beteiligen werden. jh

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