Schweizer Forschungssystem ist gut aufgestellt

27. April 2016 13:12

Bern - Das Schweizer Forschungs- und Innovationssystem ist sowohl national als auch international gut aufgestellt. Zu seinen Stärken gehören gute Rahmenbedingungen und die Exzellenz des Humankapitals, zeigt eine Studie des Bundes. Wichtig sei die Wahrung der Weltoffenheit.

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation hat eine umfassende Studie zum Schweizer Forschungs- und Innovationssystem durchgeführt. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch von Bundespräsident Johann Schneider-Ammann an der Universität Bern vorgestellt. Diese bezeugen, dass das Schweizer Forschungs- und Innovationssystem sowohl aus nationaler als auch aus internationaler Sicht „sehr leistungsfähig“ ist, schreibt der Bund in einer Mitteilung. Die Stärken seien vor allem die Qualität der Rahmenbedingungen in der Schweiz insgesamt, die Exzellenz des Humankapitals entlang der gesamten Wertschöpfungskette und die Vielfalt an lokalen Wissenschaftsnetzwerken.

Die Struktur und Organisation von Forschung und Innovation in der Schweiz sei effizient und flexibel, heisst es. Im Gegensatz zu anderen Ländern sei das Förderinstrumentarium jedoch schlank. Ausserdem sei die Weltoffenheit für den Forschungs- und Innovationsplatz Schweiz vital und müsse gewahrt werden. Auch die Gewinnung von Fachkräften sei von grosser Bedeutung. Bundespräsident Johann Schneider-Ammann betonte, dass Forschung und Innovation zentrale Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe seien. Die Studie sei als Referenzwerk für die Diskussion über Forschung und Innovation in der Schweiz anzusehen. Sie habe nicht zum Ziel, Steuerungsmassnahmen für das Schweizer Forschungs- und Innovationssystem vorzuschlagen. ssp

 

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