Schweiz warnt vor sozialen Folgen des Klimawandels

12. Oktober 2022 13:11

Bern - Staatssekretärin Patricia Danzi hat an der Berliner Konferenz zu Klima und Sicherheit vor bedrohlichen Auswirkungen des Klimawandels auf Frieden und Sicherheit gewarnt. Die Schweiz wird diese Gefahr auch im Rahmen ihres Mandats im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen thematisieren.

An der Berliner Konferenz zu Klima und Sicherheit am 11. und 12. Oktober hat Staatssekretärin Patricia Danzi auf mögliche sicherheitspolitische Folgen des Klimawandels hingewiesen. „Wenn Klimawandel auf soziale, politische und wirtschaftliche Spannungen trifft und auf bestehende Verletzlichkeiten“ seie nicht nur die Sicherheit der betroffenen Gemeinschaften bedroht, wird die Direktorin der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in einer entsprechenden Mitteilung des EDA zitiert. „Es bedroht auch langfristige Anstrengungen im humanitären Bereich, für den Frieden und bei der Entwicklungszusammenarbeit.“ 

Die Schweiz will die sicherheitspolitischen Risiken des Klimawandels auch im Rahmen ihres Mandats im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in den kommenden beiden Jahren thematisieren. Das Thema Klima und Sicherheit bilde eine von vier thematischen Prioritäten, die sich die Schweiz für ihren Einsitz im Weltsicherheitsrat gesetzt hat, erläuterte Danzi als Vertreterin der Schweiz laut Mitteilung auf der Berliner Konferenz. Dabei sollen der Schutz der Zivilbevölkerung, Ernährungssicherheit und nachhaltiger Frieden im Fokus stehen. Auch in ihrer internationalen Zusammenarbeit setzt sich die Schweiz für die Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Bevölkerungen gegenüber mit dem Klimawandel verbundenen Risiken ein. hs

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