Schweiz vermittelt für Forschungsinstitut in Südosteuropa

14. September 2021 11:48

Bern - Die Schweiz hat ein Vorbereitungstreffen der Projektpartner zur Gründung des Südosteuropäischen internationalen Instituts für nachhaltige Technologien ausgerichtet. Es soll in Anlehnung an die Grundsätze des CERN bio- und nuklearmedizinische Krebsforschung vorantreiben.

Die Schweiz hat die Projektpartner für die Gründung des Südosteuropäischen internationalen Instituts für nachhaltige Technologien (SEEIIST) am Montag zu Vorbereitungsgesprächen nach Bern eingeladen. Das SEEIIST soll in Anlehnung an die Grundsätze des CERN bio- und nuklearmedizinische Krebsforschung vorantreiben.

Zur Motivation der Schweiz heisst es in einer Medienmitteilung des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten (EDA), sie wolle die Wissenschaftsdiplomatie auch hier als Instrument der Aussenpolitik einsetzen. Wie EDA-Vorsteher und Bundesrat Ignazio Cassis in seiner Ansprache betont habe, verfüge sie „als innovatives Land, in dem die Wissenschaft stark verankert ist“, über „die Stärken und die Glaubwürdigkeit, die es für die Rolle als Vermittlerin braucht“.

An den Gesprächen nahmen Vertreterinnen und Vertreter der SEEIIST-Teilnehmerstaaten teil, darunter sieben Ministerinnen und Minister. Zu den Projektpartnern gehören Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, die Republiken Kosovo und Nordmazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien. Kroatien und Griechenland beteiligen sich als Beobachter.

Bei dem Treffen sei die Schweiz gebeten worden, die Leitung zweier Arbeitsgruppen zu übernehmen, in denen sämtliche Länder vertreten sind. Sie befassen sich mit der Rechtsform des Forschungszentrums und dem künftigen Standort des SEEIST. Auch das CERN und das Paul Scherrer Institut leisteten einen wichtigen Beitrag zu den Gesprächen. Das Projekt war Ende 2016 vom früheren Generaldirektor des CERN, Herwig Schopper, angestossen worden. mm

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