Schweiz und Österreich würdigen gute Beziehungen

21. September 2020 12:14

Bern - Am vergangenen Freitag hat Simonetta Sommaruga den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz zu einem offiziellen Besuch empfangen. In den Gesprächen der beiden Spitzenpolitiker standen der Umgang mit der Pandemie sowie Klima- und Umweltfragen im Vordergrund.

Neben der Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hatten Aussenminister Ignazio Cassis und Justizministerin Karin Keller-Sutter an den offiziellen Gesprächen mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz teilgenommen, informiert das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) in einer Mitteilung. Dabei sei die krisenfeste Zusammenarbeit der Schweiz und Österreichs gewürdigt worden, beispielsweise bei der Repatriierung von im Ausland festsitzenden Staatsangehörigen der beiden Länder während der Coronavirus-Pandemie.

Im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Sommaruga und Kurz habe unter anderem der weitere Umgang mit der Pandemie gestanden, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Hier will die Schweiz die EU bei der Koordination der Quarantäneregeln auf kontinentaler Ebene unterstützen. Die gute Zusammenarbeit mit Österreich wurde als gute Basis „für weitere pragmatische Lösungen“ in den Beziehungen der Schweiz zur EU eingeschätzt.

Im kommenden Jahr wird Simonetta Sommaruga den Vorsitz der Alpenkonvention übernehmen. Dies will die Bundespräsidentin dazu nutzen, ein Treffen der Verkehrs- und Umweltminister der Alpenländer zu organisieren. Es soll dazu dienen, den Klima- und Alpenschutz zu fördern. Im Rahmen der Gespräche mit Kurz hatte Sommaruga zudem für eine stärkere Verlagerung der Güter von der Strasse auf die Schiene geworben. In der Mitteilung wird hier die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Bahn durch die Fertigstellung der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) hervorgehoben. hs

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