Schweiz und Grossbritannien vernetzen Forschung weiter

11. November 2022 11:55

Bern/London - Die Schweiz und Grossbritannien haben eine vertiefte Zusammenarbeit in Forschung und Innovation vereinbart. Insbesondere soll die Vernetzung zwischen den entsprechenden Gemeinschaften beider Länder intensiviert werden.

Bundesrat Guy Parmelin und der britische Minister für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie, George Freeman, haben in London vereinbart, die Zusammenarbeit bei Forschung und Innovation zwischen ihren beiden Ländern weiter zu stärken. Im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Forschungsförderungsagenturen Schweizerischer Nationalfonds und UK Research and Innovation unterzeichneten sie eine entsprechende Absichtserklärung.

Damit soll laut einer Medienmitteilung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung insbesondere die Vernetzung und Kooperation unter den Forschungs- und Innovationsgemeinschaften der Schweiz und Grossbritanniens vertieft werden. Ein Fokus liegt auf Deep Science und Deep Tech wie etwa Quantentechnologie und Künstliche Intelligenz. Weitere Schwerpunkte sind die Kommerzialisierung von innovativen Konzepten sowie die Wissenschafts- und Innovationspolitik und -diplomatie. Für das kommende Jahr ist ein gemeinsames Innovationsforum geplant.

Zu der Vielzahl der bereits bestehenden Kooperationen zählen jene im Rahmen der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN), der Europäischen Organisation für Astronomie und dem Square Kilometre Array Observatory. Der Schweizerische Nationalfonds hat den Angaben zufolge im Zeitraum von Oktober 2017 bis September 2022 gut 1100 Förderungsbeiträge für Projekte bewilligt, an denen Forschende aus dem Vereinigten Königreich beteiligt sind oder von denen Teile dort durchgeführt werden. mm

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