Schweiz und Deutschland beraten über Forschung

17. September 2021 12:28

Bern/Berlin - In Berlin hat der jährliche Austausch zwischen der Schweiz und Deutschland über Bildung, Forschung und Innovation stattgefunden. Mit ihrem wichtigsten Partner in diesem Bereich lotete die Schweizer Delegation die Möglichkeiten künftiger Zusammenarbeit aus.

Bei ihrem 14. Arbeitstreffen haben sich die beiden Delegationen der Schweiz und Deutschlands über Fragen der Bildung, Forschung und Innovation ausgetauscht. Dabei standen laut einer Medienmitteilung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) politische Entwicklungen im Fokus, die auf diesen Bereich einen Einfluss haben könnten. Zudem stand die bilaterale Zusammenarbeit beider Länder auf der Agenda.

Als wichtigste Gesprächsthemen nennt das SBFI die Massnahmen zur Bewältigung der Corona-Lage und den Europäischen Forschungsraum. Zudem wurde eine mögliche Assoziierung der Schweiz an das Austauschprogramm Erasmus+ und das europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizon Europe, behandelt. Darüber hinaus hätten auch erste Gespräche zwischen der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung, Innosuisse, und der 2019 gegründeten Bundesagentur für Sprunginnovationen, SPRIN-D, stattgefunden.

Das SBFI verweist in seiner Mitteilung darauf, dass Deutschland bei Bildung, Forschung und Innovation der mit Abstand wichtigste Partner der Schweiz sei. Die Zusammenarbeit erstrecke sich auf 1650 deutsch-schweizerische Projektkooperationen. Zudem sei die Vernetzung zwischen wissenschaftlichen Fachpersonen, Forschungseinrichtungen und Innovationsinstitutionen „exzellent“. mm

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