Schweiz Tourismus meldet Sommerrekord

05. Oktober 2021 10:33

Zürich - Im August 2021 haben 34 Prozent mehr Schweizerinnen und Schweizer im eigenen Land Urlaub gemacht als im bisherigen Rekordjahr. Auch die Zahl der europäischen Gäste hat fast das Niveau vor der Pandemie erreicht. Auch die Zahl der Gäste aus Amerika und den Golfstaaten nimmt wieder zu.

Im August 2021 hat die Schweiz so viele Hotellogiernächte von einheimischen Gästen verbucht wie noch nie zuvor. Im Vergleich zum August 2019 waren es 34,4 Prozent mehr. Das entspricht laut einer Medienmitteilung von Schweiz Tourismus einem Allzeitrekord von über 2,5 Millionen Hotelübernachtungen in einem Monat. Nimmt man die beiden Sommerferienmonate Juli und August zusammen, so ergeben sich für Schweizer Gäste insgesamt 5,1 Millionen Logiernächte. Das sind 33 Prozent mehr als 2019.

Auch die Übernachtungszahlen europäischer Gäste nähern sich mit 89 Prozent wieder dem Niveau vor der Pandemie an. Im Vergleich zum August 2019 fielen besonders „die sensationellen Zahlen der treuen und einmal mehr sehr Schweiz-affinen Touristinnen und Touristen“ aus den Benelux-Staaten (+21 Prozent), aus Frankreich (+11 Prozent) und Deutschland (+7 Prozent) auf, so Schweiz Tourismus. Seit zehn beziehungsweise sechs Jahren hätten trotz Pandemie „aus diesen Märkten nicht mehr derartig gewaltige Logiernächte-Volumen für einen August verbucht werden“ können.

Hinzu kämen auch „vielversprechende Zeichen“ aus Übersee. Im Vergleich zum August 2019 habe die Zahl von Gästen aus den Golfstaaten immerhin wieder 58 Prozent erreicht, die nordamerikanischer Reisender 39 Prozent. „Schweiz Tourismus war in den Märkten immer vor Ort aktiv“, wird Direktor Martin Nydegger zitiert. „Wir hielten das Ferienland Schweiz in allen Köpfen präsent. Und das hat sich gelohnt.“

Jetzt gelte es, die letzten fehlenden Gäste vor allem aus Übersee sowie im Geschäftstourismus zurückzuholen. Denn von dem Aufschwung profitierten der Mitteilung zufolge allein die Berg- und Landregionen. Die städtischen Destinationen Basel, Genf und Zürich bildeten „das traurige Schlusslicht“ mit August-Rückgängen zwischen 31 und 44 Prozent im Vergleich zu 2019. mm

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