Schweiz soll zu den Schnellsten gehören

24. Januar 2019 11:47

Davos - Bei der Digitalisierung sollte die Schweiz zu den Schnellsten gehören, sagte Bundespräsident Ueli Maurer auf einer hochkarätigen Podiumsdiskussion im Credit Suisse Pavillon am WEF. Organisiert wurde die Veranstaltung von digitalswitzerland und Credit Suisse.

Die Veranstalter digitalswitzerland und Credit Suisse hatten 120 Gäste zu ihrer exklusiven Podiumsdiskussion während des Weltwirtschaftsforums (WEF) in den Credit Suisse Pavillon in Davos geladen, informiert die Standortinitiative in einer Mitteilung. Auf dem hochkarätigen Podium leuchteten unter anderem Bundespräsident Ueli Maurer, der Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (SNB) Thomas Jordan sowie der Gründer von digitalswitzerland und Ringier-CEO Marc Walder die Thematik „Crypto und Governance: Die Schweiz als führende Drehscheibe für digitale Themen“ aus.

Dabei strich Bundespräsident Maurer die Rolle des Gesetzgebers in der digitalen Evolution heraus. „Wir wollen Innovationen nicht abwürgen, aus Sicht des Gesetzgebers wollen wir auch bestimmte Risiken eingehen“, wird Maurer in der Mitteilung aus seinem Diskussionsbeitrag zitiert. „Für den Wirtschaftsstandort Schweiz wird es entscheidend sein, zu den Schnellsten zu gehören.“ SNB-Chef Jordan bezeichnete Kryptowährungen als eine Art digitale Anlage. „Die Wahrscheinlichkeit, dass sie zu einer Währung werden, ist meiner Meinung nach relativ gering.“

Digitalswitzerland-Gründer Walder wies auf den fünften Platz hin, den die Schweiz im IMD World Digital Competitiveness Ranking belegt, weit vor grossen europäischen Wirtschaftsmächten wie Deutschland und Frankreich. „Was wir in der Schweiz tun, ist gut, aber ohne Europa werden wir unsere Ziele nicht erreichen“, meinte Walder und forderte, „Europa muss ein stärkerer Digitalisierungs-Cluster werden“. hs

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