Schweiz sichert sich mehr Impfstoff

11. März 2021 12:13

Bern - Die Schweiz wird weitere 3 Millionen Impfdosen von Pfizer/BioNTech beziehen. Ein entsprechender Vertrag ist bereits abgeschlossen worden. Damit steigt die bei Pfizer/BioNTech bestellte Menge auf 6 Millionen Impfdosen an. Insgesamt hat sich die Schweiz fast 36 Millionen Impfdosen gesichert.

Der Bund wolle allen Schweizern möglichst schnell eine Impfung gegen das Coronavirus anbieten können, erläutert das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einer Mitteilung. Dabei sollen vor allem mRNA-Impfstoffe zum Einsatz kommen. Sie hätten sich „als hochwirksam und gut verträglich“ erwiesen, schreibt das BAG.

Einer der Anbieter eines mRNA-Impfstoffes ist Pfizer/BioNTech. Hier hatte der Bund bereits 3 Millionen Impfdosen bestellt. Nun sei ein Vertrag über weitere 3 Millionen Impfdosen mit Pfizer/BioNTech abgeschlossen worden, informiert das BAG. Sie sollen ab April schrittweise in die Schweiz geliefert werden.

Insgesamt hat sich die Schweiz damit bisher 35,8 Millionen Impfdosen gesichert. Rund 13,5 Millionen Dosen betreffen den mRNA-Impfstoff von Moderna, weitere 6 Millionen Dosen kommen von Pfizer/BioNTech. Curevac soll 5 Millionen Impfdosen liefern. Sein ebenfalls zu den mRNA-Impfstoffen gehörender Wirkstoff muss allerdings noch zugelassen werden.

Auch der proteinbasierte Impfstoff von Novavax wartet noch auf seine Zulassung. Hier hat die Schweiz insgesamt 6 Millionen Dosen bestellt. Vom bereits zugelassenen Vektorimpfstoff von AstraZeneca hat sich die Schweiz rund 5,3 Millionen Dosen gesichert.

Die Verträge mit den verschiedenen Herstellern sollen sicherstellen, dass die Schweiz auch bei Lieferengpässen einzelner Hersteller über genügend Impfdosen für die eigene Bevölkerung verfügt, erklärt das BAG in der Mitteilung. Der Bund stehe dazu „weiterhin mit verschiedenen Impfstoffherstellern im Gespräch“. hs

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