Schweiz liegt bei Investitionen in Start-ups auf Platz fünf

21. Oktober 2019 10:39

Basel - Im europäischen Vergleich erreicht die Schweiz beim Investitionsvolumen in Start-ups Platz fünf. Im Städteranking nimmt Zürich bei der Anzahl der Finanzierungsrunden denselben Rang ein. Das zeigt das „Start-up-Barometer Europa“ von EY für das erste Halbjahr 2019.

Das europäische Start-up-Ökosystem ist gewachsen und erreicht auch kleinere Märkte wie die Schweiz. Das ergibt das „Start-up-Barometer Europa“ der EY-Organisation, einem Verbund von Ernst & Young-Unternehmen. Gemäss einer Medienmitteilung nimmt die Schweiz bei Risikokapitalinvestitionen in Jungunternehmen den fünften Rang ein. Das Investitionsvolumen belief sich auf knapp 600 Millionen Euro. Im viertplatzierten Schweden waren es 1,3 Milliarden Euro. Unangefochten auf Platz eins landete Grossbritannien mit fast 6,7 Milliarden Euro, vor Frankreich (2,8 Milliarden Euro) und Deutschland (2,7 Milliarden Euro). 

Europaweit stieg die Zahl der Investitionen im ersten Halbjahr um 10 Prozent. Der Gesamtwert wuchs jedoch sprunghaft um fast 16,9 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs um 62 Prozent. Insgesamt verzeichnete die europäische Start-up-Szene damit das stärkste Halbjahr ihrer Geschichte.

Die Zahl der Finanzierungsrunden stieg in der Schweiz um 25 Prozent. Damit belegt das Land im europäischen Vergleich Platz fünf. Ein Anstieg wurde in allen europäischen Ländern verzeichnet, mit Ausnahme Dänemarks. Bei den Städten bleiben London, Paris und Berlin die Hotspots. Auf Rang fünf hat sich Zürich etabliert.

Bei den Investitionsvolumina in europäischen Städten sicherte sich Basel Rang acht (203 Millionen Euro). Zürich folgt auf Platz 16 (160 Millionen Euro). Mit 97 Millionen Euro schafft es mit Lausanne eine weitere Schweizer Stadt in die Top 20. Den Spitzenplatz nimmt auch hier London (5,7 Milliarden Euro) vor Paris (2,2 Milliarden Euro) und Berlin (2,0 Milliarden Euro) ein. 

Die grösste Einzeltransaktion ging mit 1,1 Milliarden Euro an das britische Start-up OneWeb. Den umfangreichsten Deal in der Schweiz schloss Arvelle Therapeutics (169 Millionen Franken) ab. mm

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