Schweiz kann von Gütermetro profitieren

25. November 2016 12:53

Bern - Nach der Erklärung des Bundesrats, das Projekt einer Gütermetro zu unterstützen, schaut Peter Sutterlüti vom Förderverein Cargo Sous Terrain in die Zukunft. Die Schweizer Wirtschaft braucht das Projekt, wie er in einem Interview erklärt.

Sutterlüti ist Präsident von Cargo Sous Terrain (CST) und zuversichtlich, was die Realisierung der Gütermetro betrifft. „Die Wirtschaft braucht das Projekt und es ist machbar“, erklärt er in einem Interview, das in der „Limmattaler Zeitung“ veröffentlicht wurde. Bereits 2030 soll das erste Teilstück den Betrieb aufnehmen. „Der Planungszeitraum von fünf Jahren und auch die Zeit für den Bau selbst sind realistisch berechnet. Ich sehe da sogar noch etwas Luft.“

Während in erster Linie die Investoren von dem privat finanzierten Projekt profitieren würden, zählt Sutterlüti aber auch die Vorteile für die Konsumenten auf. Sie kämen kostenlos in den Genuss einer neuen Infrastruktur und würden zudem ihre Waren schneller erhalten. „Das Projekt bietet der Schweiz aber auch neue Chancen, um Arbeitsplätze zu schaffen, beispielsweise in Bereich des 3-D-Drucks. Wir bieten die Plattform, um den 3-D-Druck direkt an ein Logistikzentrum anzubinden. Das wäre für die Schweiz eine Riesenchance, um Arbeitsplätze in der Produktion aus dem Ausland zurückzuholen.“

Angst vor auftauchenden Problemen hat Sutterlüti nicht: „Während eines solchen Vorhabens kommt es immer wieder zu Situationen, mit denen man nicht gerechnet hat. Dann muss man sich halt rasch umorientieren. Mit dem Entscheid des Bundesrates haben wir einen ersten Meilenstein erreicht, weitere müssen und werden folgen.“ jh

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