Schweiz ist für den Wandel gut aufgestellt

16. Dezember 2020 12:33

Coligny GE - Die Schweiz ist für die Bewältigung der Pandemie und für den wirtschaftlichen Wandel gut aufgestellt. Das geht aus dem Bericht des Weltwirtschaftsforums zur Wettbewerbsfähigkeit hervor. Zu den Stärken der Schweiz gehören das Bildungssystem, die Infrastruktur und der Arbeitsmarkt.

Das Weltwirtschaftsforum verzichtet dieses Jahr auf seinen jährlichen Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Volkswirtschaften. Es hat stattdessen eine Sonderausgabe veröffentlicht, welche sich den Schwerpunkten für die Bewältigung der Pandemiefolgen und des Wiederaufbaus der Wirtschaft widmet. Die Sonderausgabe enthält Empfehlungen etwa zu den regulatorischen Leitplanken, zur Transformation des Humankapitals, der Wiederbelebung der Märkte und des Innovationsökosystems.

Die Sonderausgabe bewertet auch die Fähigkeiten von insgesamt 37 Volkswirtschaften zur Bewältigung der Pandemiefolgen und zur Wiederbelebung der Wirtschaft. Die Schweiz schneidet dabei in einer Reihe von Kriterien hervorragend ab. So steht sie bei der Stabilität der Institutionen mit 76,8 von 100 Punkten an erster Stelle. Bei der Fähigkeit des Bildungssystems, die von der Wirtschaft der Zukunft benötigten Fähigkeiten hervorzubringen, steht die Schweiz mit 70,8 Punkten auf Platz drei hinter Finnland und Dänemark. Auch bei der Flexibilität der Arbeitsverhältnisse steht die Schweiz auf Platz drei, hinter den Niederlanden und Neuseeland. Bei der Fähigkeit, die Märkte der Zukunft zu schaffen, kommt sie mit 50,8 Punkten auf Platz vier hinter den Vereinigten Staaten, Japan und Schweden. Dagegen schneidet die Schweiz bei der Modernität des Steuersystems ebenso unterdurchschnittlich ab wie bei den Anreizen für langfristige Investitionen.

In den früheren Ausgaben des Berichts zur Wettbewerbsfähigkeit hat die Schweiz jeweils Spitzenplätze eingenommen. So belegte sie 2019 den fünften von 141 untersuchten Volkswirtschaften, 2018 sogar den vierten Platz.

Das Weltwirtschaftsforum kündigt für 2021 eine Rückkehr zu seiner traditionellen Rangliste der Wettbewerbsfähigkeit an. Diese solle einen „Kompass“ für die künftige Richtung des Wirtschaftswachstums liefern, heisst es in einer Mitteilung der Organisation mit Sitz in Coligny zur aktuellen Sonderausgabe. stk

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