Schweiz fördert nachhaltige Entwicklung in Indonesien

25. Februar 2021 12:24

Bern - Die Schweiz und Indonesien arbeiten im Bereich der wirtschaftlichen Entwicklung enger zusammen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft stellt 65 Millionen Dollar bereit, um ein nachhaltiges und wettbewerbsfähiges Wirtschaftswachstum in Indonesien zu fördern.

Die Schweiz und Indonesien haben ihre Entwicklungszusammenarbeit am Donnerstag erneuert, wie aus einer Medienmitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) hervorgeht. Dabei haben sie ein gemeinsames SECO-Programm für die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit in den Jahren 2021 bis 2024 lanciert. Im Rahmen des Programms wird das SECO 65 Millionen Dollar bereitstellen, um die indonesische Wirtschaft zu unterstützen.

Den Angaben des SECO zufolge werden mit den Mitteln in erster Linie „wirksame öffentliche Institutionen“ in städtischen Gebieten gestärkt. Ausserdem wird die Privatwirtschaft – vor allem KMU – gefördert. Schwerpunkte sind die Bereiche Kompetenzentwicklung, menschenwürdige Arbeit, Tourismus, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit. Im Bezug auf die Nachhaltigkeit will das SECO auch die „nachhaltigere und integrativere“ Produktion von Palmöl unterstützen.

Die Schweiz und Indonesien arbeiten seit den 1970er Jahren intensiv im Bereich der wirtschaftlichen Entwicklung zusammen. Ausserdem feiern sie in diesem Jahr das 70-jährige Bestehen ihrer diplomatischen Beziehung. Die enge Zusammenarbeit habe auch zu der Unterzeichnung des Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten (Schweiz, Island, Liechtenstein, Norwegen) und Indonesien beigetragen, so das SECO. Über das Abkommen wird in der Schweiz am 7. März abgestimmt. ssp

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