Schweiz fördert nachhaltige Entwicklung in Armenien

06. April 2022 09:58

Bern/Jerewan - Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit hat 4,5 Millionen Franken für ein Projekt in Armenien bewilligt. Dieses soll Naturschutz und Wirtschaftswachstum auf eine innovative Weise verbinden. Umgesetzt wird es unter anderem vom WWF.

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) hat einen Betrag von 4,5 Millionen Franken für das Projekt „Living Landscapes for Market Development in Armenia“ gutgeheissen. Dieses fokussiert einer Mitteilung zufolge auf die ländlichen Regionen von Armenien. Das Ziel ist es, den Naturschutz zu stärken und gleichzeitig ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern.

Die Ökoregion Kaukasus weist laut der DEZA eine besonders grosse biologische Vielfalt auf. Gleichzeitig biete sie wichtige Ressourcen für ländliche Gemeinden. Gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels sei es von grosser Bedeutung, das Land nachhaltig zu nutzen. Das nun von der Schweiz finanzierte Projekt zielt darauf ab, die Einkommen von Bauern und ländlichen Unternehmen in abgelegenen Gebieten durch eine wirtschaftliche und nachhaltigere Nutzung der lokalen Ressourcen zu verbessern. Dabei soll auch der umweltfreundliche Tourismus eine wichtige Rolle einnehmen.

Das Projekt hat eine Laufzeit von acht Jahren und ist Teil des Regionalprogramms Eco-Corridor Fund for the Caucasus (ECF), das vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der KfW Entwicklungsbank finanziert wird. Durchgeführt wird es vom World Wide Fund for Nature (WWF) und der Strategic Development Agency. ssp

Mehr zu Internationale Beziehungen

Aktuelles im Firmenwiki