Schweiz erhält internationalen Fintech-Marktplatz

10. September 2019 11:14

Hergiswil NW/München - Das deutsche Fintech ndgit und die in Hergiswil ansässige Managementberatung Synpulse spannen zusammen. Gemeinsam wollen sie einen internationalen Fintech-Marktplatz in der Schweiz starten. Banken sollen dort etwa neue Apps einkaufen können.

ndgit und Synpulse wollen gemeinsam den ersten internationalen Fintech-Marktplatz in der Schweiz starten, wie es in einer Mitteilung heisst. Auf der gemeinsamen Plattform sollen Dienstleistungen von mehr als 50 Fintechs aus der Schweiz und dem Ausland verfügbar sein. Aus der Schweiz werden beispielsweise Lösungen von Contovista oder Sonect integriert. Bis Ende Jahr wollen die Partner 50 Fintechs an den neuen Marktplatz anschliessen.

Über den Marktplatz werden Banken oder andere digitale Anbieter verschiedene Lösungen von Fintechs als App oder API (Schnittstelle) in ihr Angebot integrieren können. Dies soll eine schnelle Implementierung von digitalen Prozessen ermöglichen.

Für Entwickler bietet die Plattform auf der anderen Seite die Möglichkeit, APIs und Apps „einfach zu testen, individualisieren und flexibel zu kombinieren“, heisst es. Alle Dienste werden dabei in einer einzigen Plattform zentral verwaltet. Sie können mit nur einer Anbindung – einem Vertrag und einem zentralen Ansprechpartner – genutzt werden.

ndgit ist ein Fintech mit Sitz in München. Es stellt die Open-Banking-Plattform bereit. Synpulse ist eine international etablierte Managementberatung. Der Sitz der Synpulse Holding AG befindet sich in Hergiswil. Das Unternehmen ist aber auch in Städten wie Zürich, Genf, Düsseldorf, Frankfurt, Singapur, Hongkong oder New York mit Standorten vertreten. ssp

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