Schweiz diskutiert Innovationen bei Geoinformationen

18. Mai 2016 08:45

Bern - Die Schweiz hat sich in den vergangenen Jahren zu einem internationalen Zentrum für Geoinformationen etabliert. Am GEOSummit 2016 sollen nun die neusten Innovationen vorgestellt und von Experten sowie Politikern diskutiert werden.

Dank der beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) Zürich und Lausanne sowie zahlreichen Jungunternehmen habe sich die Schweiz zu einem weltweit führenden Labor für Geoinformationen entwickelt, heisst es in einer Medienmitteilung zum GEOSummit 2016. Geoinformationen sind Informationen, welche die Eigenschaften eines Ortes beschreiben. Sie dienen als Grundlage für Drohnen, die Robotik oder für selbstfahrende Autos.

Im Rahmen des GEOSummits 2016 in Bern werden Forscher und Unternehmen ihre neusten Innovationen im Bereich der Geoinformationen vorstellen. Die Veranstaltung findet vom 7. bis zum 9. Juni unter dem Motto „Lösungen für eine Welt im Wandel“ statt. Die Innovationen sowie neue Trends werden im Rahmen der Veranstaltung von Wirtschaftsvertretern und Politikern diskutiert.

Als Beispiel für die Nutzung von Geoinformationen wird etwa das Jungunternehmen Senozen AG, eine Ausgründung aus ETH Zürich erwähnt. Die in Zürich ansässige Firma nutzt Big Data zu Voraussagen der Verkehrsentwicklung. Mobiltelefone dokumentieren das Mobilitätsverhalten ihrer Nutzer. Diese anonymen Daten werden von der Senozen AG analysiert und mit speziellen Simulationsmodellen kombiniert. So sei es möglich, präzise Aussagen zum Mobilitätsverhalten der Bewohner zu machen. Dadurch werde die Mobilitätsplanung zu Grossüberbauungen und Quartieren für einen Zeithorizont von zehn bis 15 Jahren ermöglicht. Zudem kann etwa der Ausbaubedarf der Infrastruktur frühzeitig festgestellt werden. ssp

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