Schweiz braucht Strategie für Künstliche Intelligenz

28. Oktober 2019 14:00

Zürich - Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften fordert eine nationale Strategie für Künstliche Intelligenz ein. Ihre entsprechenden Empfehlungen sehen unter anderem den Aufbau einer nationalen Datenplattform vor.

Ohne die Erarbeitung einer nationalen Strategie für Künstliche Intelligenz (KI) laufe die Schweiz Gefahr, „den Anschluss bei dieser zukunftsweisenden Technologie zu verlieren“, schreibt die  Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) in einer Mitteilung. Fachleute der Akademie plädierten „für eine intensivere Nutzung der Technologie und die Schaffung nationaler Datenplattformen, da Daten eine Voraussetzung für leistungsfähige Algorithmen sind“, heisst es dort weiter. In einem Weissbuch hat die SATW ihre Empfehlungen für eine KI-Strategie konkretisiert.

Das Weissbuch geht dabei unter anderem auf die Schaffung einer nationalen Datenplattform ein. Um bestehenden Organisationen mit grossen Datenbeständen etwas entgegensetzen zu können, sollten Bürger ihre Daten auf einer nationalen Plattform speichern „und zum Wohle der Gesellschaft teilen“, empfiehlt die Akademie.

Des Weiteren empfiehlt die SATW, die Forschung im Bereich KI und ihren Einsatz in der Hochschulbildung zu verstärken. Hochschulabsolventen seien „auf eine Zukunft vorzubereiten, in der sie von KI gefällte Entscheidungen evaluieren und qualitativ beurteilen müssen“, schreibt die Akademie. Auch sollten Unternehmen und insbesondere KMU in den Stand versetzt werden, „KI für ihre Zwecke zu nutzen“. hs

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