Schweiz bleibt unter Top 3 der wettbewerbsfähigsten Länder

20. Juni 2023 11:16

Lausanne - Die Schweiz hat im IMD World Competitiveness Ranking im Vergleich zu 2022 zwar einen Platz verloren, liegt jedoch immer noch auf Platz 3 der wettbewerbsfähigsten Länder weltweit. Sie steht weiter an der Spitze bei staatlicher Effizienz und Infrastruktur und verbessert sich bei der Wirtschaftsleist­ung.

Die Schweiz belegt im IMD World Competetiveness Ranking 2023 den dritten Platz. Damit hat sie gegenüber dem Vorjahr einen Platz eingebüsst. 2021 lag sie noch an der Spitze. Platz 1 nimmt wie im vergangenen Jahr Dänemark ein, Platz 2 Irland, das um neun Plätze aufstieg. Alle drei seien kleine Volkswirtschaften, „die ihren Zugang zu Märkten und Handelspartnern gut nutzen“, heisst es in einer Zusammenfassung der aktuellen Wertung.

Die Schweiz verdanke den Spitzenplatz „ihrer starken Leistung bei allen gemessenen Wettbewerbsfaktoren“. Bei den Kriterien Effizienz des Staates und Infrastruktur steht sie weiterhin an erster Stelle. Bei der Effizienz der Unternehmen fällt sie von Platz 4 auf Platz 7 zurück und verbessert sich bei der Wirtschaftsleistung von Platz 30 auf Platz 18.

Diese Rangliste wurde bereits zum 35. Mal vom World Competetiveness Center (WCC) des in Lausanne und Singapur ansässigen International Institute for Management and Leadership Courses (IMD) erstellt, in Zusammenarbeit mit einem globalen Netzwerk von Partnerinstituten in 56 Ländern. Samt der Unterkategorien fusst diese Rangliste den Angaben zufolge auf insgesamt 336 überprüften Kriterien.

Den grössten Sprung nach vorn machte Indonesien mit zehn Plätzen auf Rang 34. Belgien (13) und die Tschechische Republik (26) verbesserten sich jeweils um acht Plätze. Am tiefsten fiel Lettland, von Platz 35 auf 51. Die USA liegen auf Platz 9, Deutschland auf Platz 22 (-7), Österreich auf Platz 24 (-4), Frankreich auf Platz 33 (-5) und Italien verharrt auf Platz 41. ce/mm

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