Schweiz bleibt für Talente attraktivstes Land der Welt

04. November 2022 11:18

Fontainebleau - Die Schweiz führt auch in diesem Jahr die Rangliste im Global Talent Competitiveness Index von INSEAD an. Damit steht sie an der Spitze der Länder, die Talente am besten entwickeln, anziehen und binden. Zürich, Lausanne und Genf gehören in dieser Hinsicht zu den weltweit effektivsten Städten.

Unter allen untersuchten Nationen weltweit ist die Schweiz für Talente das attraktivste und wettbewerbsfähigste Land. Das geht aus dem Global Talent Competitiveness Index von INSEAD hervor. INSEAD ist eine der grössten Business Schools mit Hauptsitz im französischen Fontainebleau und zahlreichen Einrichtungen in Europa, Asien, Nordamerika und dem Mittleren Osten. Der Bericht wurde gemeinsam mit dem Washingtoner Portulan Institute und dem Human Capital Leadership Institute aus Singapur erstellt. 

Der jährlich publizierte Bericht misst, wie Länder und Städte Talente entwickeln, anziehen und binden. Die aktuelle Ausgabe umfasst 133 Länder und 175 Städte aus 79 Volkswirtschaften in allen Einkommensgruppen. 2022 hätten die Schweiz und Singapur ihre Spitzenpositionen „stark untermauert“, heisst es in einer Medienmitteilung. Dänemark ist erstmals in die Top 3 aufgestiegen und hat die USA hinter sich gelassen. Dahinter folgen Schweden, die Niederlande, Norwegen, Finnland, Australien und Grossbritannien. Luxemburg liegt auf Rang 11, Deutschland auf Rang 14.

Unter den für Talente wettbewerbsfähigsten Städten rangiert Zürich hinter San Francisco und Boston auf Rang 3. Lausanne hat Rang 5 inne, Genf Rang 7. Die am besten platzierten Städte, so INSEAD, könnten eine vorbildhafte Rolle bei der Reduzierung von Ungleichheiten spielen, wenn sie die richtigen Talentstrategien haben.

Wie der Bericht konstatiert, drifte die Welt hinsichtlich vergleichbarer Bedingungen für Talente weiter auseinander. Besonders gelte das für die Art und Weise, wie Länder Talente befähigen und deren Kompetenzen fördern. Dabei sei die zunehmende Kluft zwischen ärmeren und reicheren Ländern deutlich, auch jene zwischen den Geschlechtern. Um ein weiteres Auseinanderdriften zu verhindern und die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, seien Bildungs- und strukturelle Reformen vonnöten. mm

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